MARIA STATHATOS



Name : MARIA STATHATOS
Griechischer Name : ΜΑΡΙΑ ΣΤΑΘΑΤΟΥ
Schiffstyp : Frachter
Internat. Rufzeichen : SVXV
Hafenamt : Ithaca 75
Frühere Namen : 1922 WELSH CITY
1938 MARIA STATHATOS
Erste Handelsflagge :
Besitzer : 1922 William Reardon Smith & Sons, Cardiff, England
1938-41 Dimitrios & Gerasimos Stathatos, Insel Ithaka (gr. Ithaki), Griechenland
Bauwerft : Ropner & Son, Stockton, England
Baunummer : 539
Baujahr : 1922


Stapellauf : 17.10.1921
Indienststellung : 00.01.1922
Größe (BRT) : 6.303
Größe (NRT) : 3.997
Länge (m) : 125,5
Breite (m) : 16,6
Tiefgang (m) : 10
Besatzung : 22
Maschine : Dampfmaschine/Dreifach-Expansion/3 Zielinder/Blair & Co. Ltd, Stockton, England
Leistung : 402 NHP
Propeller : 1
Geschwindigkeit (kn) : 11
25.04.41, nachts, der von der gr. Regierung requirierte gr. Dampfer MARIA STATHATOS, unter dem Kommando des Kapitäns Antonis Kakogiannis aus Patras, beladen mit Flüchtlingen (Zivilisten und Soldaten), startete von Piräus nach Port Said, Ägypten, mit Zwischenstationen auf den Inseln Milos und Kreta.
26.04.41, 08:20, der Dampfer war in der Bucht von Adamas, Insel Milos, geankert als er von dt. Junkers 87 mit Bomben und MGs angegriffen wurde. Die Bomben trafen das Schiff am Schiffsrumpf Nr. 3 und in der Maschine. Durch die entstandenen Risse lief Wasser und die MARIA STATHATOS versank gegen 15:30 in der Bucht von Adamas.
Obwohl die Besatzung den Angriff überlebte, wurde eine unbekannte Anzahl der Passagiere verletzt und getötet sowohl von den Bomben als auch von den MGs der Stukas. Da damals keine Passagierlisten geführt wurden bleiben die genauen Verluste unbekannt. Erwähnenswert ist dass auf dem Schiff, als Passagier, die bekannte griechische Sängerin Sofia Vembo sich befand.
1948-51 abgewrackt, auf dem Meeresboden sind nur noch der Bug und der Kiel zu sehen.[A][B][C]

Verlustdatum : 26.04.1941
Verlustzeit : 08:20 Uhr
Konvoi : Unbegleitet
Route : Von Piräus, Griechenland, nach Port Said, Ägypten, über Insel Milos und Kreta [C]
Ladung : Flüchtlinge (Zivilisten und Soldaten) [B][C]
Verlustort : Ort "Klonaridis Kai", Hafen von Adamas, Insel Milos, Kykladen, Griechenland
Verlustart : Luftangriff
Verlustursache : Versenkung/Fliegerbomben
Gegner-Typ : Deutsche Junkers Ju-87
Gegner-Name : Deutsche Luftwaffe, Luftflotte 4
Mannschafts-Schicksal : Alle gerettet [A]
1. Lloyds Register of Shipping
2. Melissinos, Ioannis: Die Marine im Zweiten Weltkrieg – Der gesamte Beitrag der griechischen Handelsmarine (Motorsegler und Dampfer) 1940-1945, Band I und II, Universität Ioannina 1995 (gr.)
3. [A] Dounis, Christos: Die nautische Insel Ithaka und ihre Verluste in den Kriegen, Athen 1988 (gr.)
4. [B] Dounis, Christos: Die Wracks der griechischen Gewässern 1900-1950, Band I, Finatec, Athen 2000 (gr.)
5. [C] Galon, Dimitris: Die Wracks der Adamas Bucht, Zeitschrift Greek Diver, April-Mai 2008, Athen 2008 (gr.)
Eingefügt am : 20.01.2011
Eingefügt von : Dimitris Galon
Letzte Änderung : 01.05.2014
Geändert von : Thorsten Reich
Änderungen : - 21.01.2011 T. Reich Bilder 1-3 & Dokument 1 eingefügt
- 14.03.2012 D. Galon Bild 3 entfernt
- 01.05.2014 T. Reich Bild 3 eingefügt
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