1920 Okt 14.: An die Reederei Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft, als ALK (QLFB) abgeliefert. Vermeßen mit: 105.97 BRT / 47.85 NRT. Antrieb: ? Abmeßungen: 24.86 x 6.55 x 2.91 m. Heimathafen Vegesack. Fischereikennzeichen BV 48.
1921 Juni 12.: Wird ein 4Te 3x180/320 - Gasmotoren-Fabrik Deutz AG., Köln (50 PS) Deutz-Brons-Explosionsmotor (Baujahr 1918) eingebaut.
1930 Mai: Bei Conrad Lühring Werft wird stärkere Motor eingebaut, ein RH124SU 4s6c - MWM Motorenwerke Mannheim AG., Mannheim (85 PS) Dieselmotor installiert.
1931: Während der dritten Fangreise Proppelerblatt abgebrochen.
1934 Jan. 01.: Neues Unterscheidungssignal DOLL.
1935 März 18.: Auf der Unterweser Werft in Wesermünde Rumpf auf 27.73 m verlängert. Neu Vermeßen: 126.40 BRT / 60.00 NRT.
1939 Juni 26.: An Lerwick (Schottland).
1939 Aug. 25.: Übernommen durch S.B.V. Bremen, Hauptzollamt Wesermünde.
1939 Aug. 26.: Von Vegesack um 03:00 Uhr ausgelaufen.
1939 Okt. 31.: An Eigentümer zurückgegeben.
1940 April 12.: Erfaßt durch KMD-Bremen (07:00 Uhr) für Gruppe Ost.
1940 April 13.: ALK (Kpt. Ernst Hallfeldt) von Vegesack nach Kiel ausgelaufen. Teilnahme an Unternehmen "Weserübung".
1940 April 18.: Es treffen die ersten Logger in Kieler Olimpiahafen ein.
1940 April 20.: Vorbereitungsarbeiten für die Benutzung von Loggern als Nachschubschiffe.
1940 April 21.: Logger beladung beginnt.
1940 April 23.: Während die alten Logger noch laden, treffen wieder neue Logger in Kiel ein.
1940 April 26.: Der bisherige Liegeplatz der Logger im inneren Hafen wird nach den Liegeplatz der Firma Zerssen in KWK verlegt.
1940 April 29.: Verschiedene Logger ausgelaufen. Umbau der Logger zu Minensuchbooten wegen allgemeiner Ungeeignetheit beanstandet. Sie sollten alle Fracht fahren.
1940 Mai 03./09. Mai.: Verschiedene Logger mit Nachschub ausgelaufen bzw. laufen die ersten Transportlogger, die Nachschub gefahren hatten wieder in Kiel ein.
1940 Mai 09.: Logger ALK (BV 48) und ILTIS (AE 61) um 18:00 Uhr in Kristiansand eingelaufen.
1940 Mai 10.: Beide Logger um 07:00 Uhr von Kristiansand nach Stavanger ausgelaufen.
1940 Mai 22.: 7 Fischlogger (unter Reichsdienstflagge) aus Oslo über Stavanger kommend, treffen um 16:30 Uhr mit Proviant (6) und Munition (1) für die 69. Division in Bergen 1945 ein. Da ihre Verwendung für Bombentransport nach Trondheim wie auch Vorposten- und Minensuchdienst nicht in Frage kommt, werden sie nach Odda und Stangfjord zur Übernahme von Alluminium und Edelmetallen geleitet. Die Logger sind nur vorübergehend von Gruppe Ost entliehen worden.
1940 Mai 26.: Logger ALK (BV 48) und IBIS (BV 57) um 20:40 Uhr aus Bergen nach Høyangerwerk in Sognefjord um Alluminium zu laden.
1940 Mai 28.: 9 Logger* ALK (BV 48), ADOLF (BV 25), FORTUNA (AE 7), GUNTHER (BV 6), IBIS (BV 57), KRANICH (BV 44), LEER (AE 3), MÜNSTER (AE 115), STIEGLITZ (BV 50) auf dem Marsch nach Stavanger. Um 14:25 Uhr drei von ihnen in Undelandsund (Insel Sandøy) von einem brit. Flugzeug mit 5 Brandbomben angegriffen. Kein Schaden.
1940 Mai 29.: Logger von Bergen kommend in Stavanger eingelaufen.
1940 Mai 30.: Logger laufen um 11:00 Uhr aus Stavanger nach Süden aus. Um 21:00 Uhr kommt die Meldung, daß die Logger von britischen Flugzeug beschossen wurden (3 leicht verletzte), und in Egersund Geleit abwarten. Die 11. Vp.-Flottille erhält den Befehl, mit einer Rotte am 31.05. die Logger nach Kristiansand zu Geleiten.
1940 Juni 02.: ALK mit Ladung in Oslo eingelaufen.
1940 Juni 15.: Fischlogger ALK (BV 48) - Hafenschutzflottille Aalborg-Hals; A-Gruppe (Wachgruppe).
1940 Juni 15.: JA 07/ALK - Hafenschutzflottille Aalborg-Hals; A-Gruppe (Wachgruppe).
1940 Juni 25.: Hafenschutzflottille Aalborg aus Kiel nach Norden ausgelaufen.
1940 Juni 28.: Hafenschutzflottille Aalborg-Hals aus Hals in Aalborg eingelaufen (einbau der Waffen, kleine Reparaturen und Anstrich und Verpflegung für Besatzung übernehmen).
1940 Juli 01.: Hafenschutzflottille Aalborg-Hals um 22:00 Uhr in Hals eingelaufen und Dienst aufgenommen.
1940 Juli 16.: Vorpostenboote ALK (BV 48) und IBIS (BV 57) Sicherungsdienst vor Hals-Barre, anschließend beide Logger an Aarhus.
1940 Sep. 09.: ALK (BV 48) und IBIS (BV 57) werftüberholung bei A/S Frederikshavn Værft & Flydedok.
1940 Sep. 13.: ALK (BV 48) und IBIS (BV 57) ausgedockt und nach Skagen beordert.
1940 Dez. 03.: Logger ALK (BV 48) und IBIS (BV 57) von Skagen nach Hals beordert. Nach Einbau der Madsen-MG's,
Bewachung der Hals Barre."
1942 Okt. 26.: Kennung: JA 12/ALK - Hafenschutzflottille Aalborg-Hals; B-Gruppe (Minensuchgruppe).
Okt. 28.: JA 12/ALK um 06:45 Uhr nach Frederikshavn zum Einbau von MES ausgelaufen.
Okt. 31.: Ein MES eingebaut.
Dez. 17.: JA 12/ALK um 20:45 Uhr Feuer auf feindliches Flugzeug eröffnet, keine Treffer beobachtet.
1943 Jan. 20.: JA 12/ALK und JA 11/IBIS zur Verstärkung der Hafenschutzflottille Skagen gegen die Blockadebrecher DICTO und LIONEL nach Skagen ausgelaufen.
1943 Jan. 24.: Kennung geändert: JA 07/ALK - Hafenschutzflottille Aalborg, B - Gruppe.
1943 Sep. 03.: Nicht mehr bei Hafenschutzflottille Aalborg aufgeführt.
1944 Feb. 01.: Vorpostensicherungsboot Vs 929/ALK - 9. Sicherungsflottille, C-Gruppe (Hervorgegangen aus der 9. Vorpostenflottille). Einsatzgebiet: Aalborg - Kattegatt.
1944 Nov. 11.: Soll im Kattegat gestrandet sein (Pos. 56.53 N /10.31 O) später geborgen und Repariert(?).
1945 Mai 09.: Vs 929/ALK (Taucherfahrzeug).
1945 Nov. 27.: An Eigentümer zurückgegeben.
1948 Juni 21.: An Lerwick.
1948 Juli 01.: Wieder in Lerwick.
1948 Juli 27.: In Lerwick eingelaufen.
1949 Juni 00.: Neues Unterscheidungssignal DDMV.
1954 April 25.: Verkauft an T. Klovening aus Utsira. Im Schiffsregister gestrichen.
1955 April: Weiter verkauft an Kristoffer Å. Lønning und seine Söhne Kristoffer Krå Lønning, Ånen K. Lønning, Erling K. Lønning und Laurits K. Lønning (partner) aus Bømlo (Norwegen). Bei Haugesund Slip A/S Umbau zum kombinierten Fracht-und Fischereifahrzeug u.a. Schiff verlängert und stärkere Motor eingebaut Wichmann Diesel (240 PS). Neue Vermeßung: 146 BRT / 50 NRT, 30.66 x 6.55 x 2.87 m.
1955 Juni 00.: Umbenannt in BØMLABUEN (LLME). Heimathafen Haugesund. Fischereikennzeichen H-17-B. Schiff im Sommer auf Fangreisen vor Island.
1957 April: Kristoffer Å. Lønning verkauft sein Anteil an Ånen Kr. Lønning.
1968: In Sommer letzte Fangreise nach Island.
1969: Fangreisen in der Nordsee.
1972: Ånen K. Lønning (PR).
1976: BØMLABUEN (Ånen K. Lønning).
1979 April 07.: Schiff in Bjørnefjorden nähe Bergen von Eigner versenkt, da Reparatur unwürdig.
Bemerkung:
*Am 13.05.1940 von Oslo kommend, liefen um 13:40 Uhr in Bergen zwei nicht namentlich genannte Fischlogger mit Torpedos ein.