1935: Gebaut für Walter Gust aus Kolberg (Pommern). Kein Name (Dxxx). Vermeßung: ? BRT / ? NRT. Antrieb: ein (100 PS) Dieselmotor. Heimathafen Kolberg. Fischereikennzeichen KOL 19.
1940: Erfasst durch KMD-Stettin. Fraglich ob an "Weserübung" teilgenommen?
1940 Juni 16.: Fischkutter durch Sperrkommandant Swinemünde für neue Hafenschutzflottillen in Dienst gestellt. Aufteilung auf die Hafenschutzflottillen erfolgt nach Beendigung der Ausrüstung.
1940 Juli 18.: Fischkutter von Swinemünde nach Warnemünde ausgelaufen.
1940 Sep. 00.: H 3xx/KOL 19 - Hafenschutzflottille Warnemünde.
1940 Sep. 07.: In Cuxhaven als DH 9/KOL 19 bei der Hafenschutzflottille Korsör - I. Gruppe in Dienst gestellt. Die Hafenschutzflottille Korsör wird auch als 31. Minensuchflottille aufgestellt. I. Gruppe DH 1 - DH 19 (Den Helder). Lt. KTB DH 1 - DH 19 (bis 31.11.40 so gemeldet). II. Gruppe HA 1 - HA 12 und HAV 1 - HAV 6 (Harlingen).
1940 Nov. 28.: Boote DH 5/SASS 17, DH 9/ KOL 19, DH 10/KOL 17, DH 19/PAU 1 zur II.-Gruppe nach Harlingen überführt.
1940 Nov. 30.: Kennung geändert in M 3129/KOL 19 (Führte gleichzeitig Kennung HA 10).
1941 März 18.: Boote M 3127/PAU 1, M 3128/NETTELBECK (KOL 17), M 3129/KOL 19, M 3130/OSTMARK (SASS 17), M 3107/SASSNITZ (SASS 58), M 3108/IRMI (HELA 86) und M 3110/TEDJE (KOL 10) von Den Helder zur Abgabe an Ost nach Terschelling überführt.
1941 März 19.: Als DH 7/SASS 58, DH 8/HELA 86, DH 10/KOL 10, HA 08/PAU 1, HA 9/KOL 17, HA 10/KOL 19 und HA 11/SASS 17 an Sperrkommandant Kiel.
1941 Juni 11.: An die Hafenschutzgruppe Gotenhafen als BOOT 4 abgegeben.
1941 Aug. 25.: Schleppboot KOL 19 - Hafenschutzgruppe 13.SSG-Gruppe.
1942 Jan. 16.: Schleppboot KOL 19 - SSG-Boot Küstenbefehlshaber Ost gemeldet (zukünftige Verwendung geplant: SSG-Boot Nyborg). Laut einer Niederschrift einer am 16.01.1942 beim Stationskommando stattgehabten Besprechung über die Verteilung der SSG-Boote (Logger und MFK) im Bereich des Kommandos der Marinestation Ostsee.
1942 Okt. 10.: DPr 43/KOL 19 - Hafenschutzflottille Deutschland Preußenküste, E-Gruppe (Pillau).
1943 Okt. 01.: Vs 325/KOL 19 - 3. Sicherungsflottille, (Hervorgegangen aus der Küstenschutzflottille DPr). Einsatzgebiet: Danziger Bucht.
1944 Jan. 00.: Vs 325/KOL 19 - 3. Sicherungsflottille, C-Gruppe (Gotenhafen).
1944 Juni 17.: Vs 325/KOL 19 - 3. Sicherungsflottille, 9. Sicherungsdivision.
1945 Jan. 31.: Positionsmeldung der Flottille: Vs 325 Fahrt zum Wachschiff Vs 326 Gotenhafen.
1945 Mai/Juli: An Fischerei Kiel. Neue Kennung KIE 26. Rückgabe an Eigentümer Walter Gust, nun Lübeck.
1945 Juli 21.: KOL 19 in Howachter Bucht auf eine Mine gelaufen und gesunken.
Bemerkung:
Fischkutter nicht in Fischereialmanach noch Schiffsliste 1939.
Die Meldungen zu KOL 19 als B 188 Mo sind falsch und lassen sich zeitlich nicht im Lebenslauf einarbeiten.
B 188 Mo war der Kolberger Fischkutter KOL 91!