1921 Aug. 16.: An die Reederei (schwedisch) Finska Ångfartygs A/B (FÅA) / (finnisch) Suomen Höyrylaiva Osakeyhtiö (SHO), Helsinki als RHEA (SRMD) abgeliefert. Vermessen mit: 1427 BRT / 809 NRT / 946 tdw. Antrieb: eine 3-zyl. 3-fach Exp. Dampfmaschine - N. V. Machf. & Scheepsw. van P. Smit Jr., Rotterdam. Heimathafen Helsinki.
1935: Neue Unterscheidungssignal: OHFF.
1937: Vermessen mit: 1424 BRT / 783 NRT.
1939 Okt. 10.: In den Häfen Viborg, Kotka und Turku mit einer Ladung Papier, Pappe, Kistenbrettern, Speerholz und Ameiseneiern beladen.
1939 Okt. 16.: Von Turku über Kristiansand (Kapitänswechsel wegen Krankheit) nach Hull ausgelaufen mit 908. 876 kg Ladung.
1939 Okt. 24.: Vom Zerstörer ERICH STEINBRINK 12 sm nordöstlich Lister Leuchturm angehalten und mit Prisenkommando nach Kiel geschickt.
1939 Okt. 26.: In Kiel eingebracht.
1939 Okt. 27.: RHEA durch die KMD-Hamburg, Zweigstelle Kiel zur Prise erklärt.
1939 Okt. 29.: Dampfer nach Hamburg verlegt.
1939 Dez. 00.: Schiff und Ladung vom Prisenhof Hamburg zur Verwendung freigegeben.
1939 Dez. 12.: Erfaßt durch die KMD Hamburg zum Einsatz als Versorgungsschiff der Marineintendantur Wilhelmshaven. Bereederung durch Reederei Leth & Co., Hamburg.
1940 März 15.: Dampfer und Ladung (außer 60 Sack Ameiseneier) vom Prisenhof Hamburg als gute Prise eingezogen. Berufung von den finnischen Betroffenen eingelegt.
1940 April 11.: Vom General der Luftwaffe - Luftzeuggruppe See, Kiel, bei Kriegsmarine angefordert.
1940 Mai 23.: Vor Halskov-Rev wird aus Dampfern MEMEL, ILLER, ISAR, KELLERWALD, RHEA, GRUNDSEE sowie Schlepper FÖHN mit Leichter ein Geleitzug gebildet. Die Sicherung übernehmen aus Aarhus kommend Boote der 3. Vp.-Fltl. V 303, V 304, V 306, V 308, V 309 sowie V 302 und V 305 aus Warnemünde. Um 20:40 Uhr Dampfer GRUNDSEE und der Schleppzug mit V 303, V 304 aus dem Geleitzug entlassen, da langsamer. Dampfer RHEA nach Kopenhagen entlassen.
1940 Juli 10.: Umbenannt in GRAUDENZ (DKDE).
1940 Juli 11.: Vom Verpfegungsamt Rotterdam übernommen.
1940 Juli 12.: Für das Deutsche Reich - OKM - Admiral der KMD-Hamburg ins SSR Hamburg eingetragen.
1940 Nov. 14.: Vom Oberprisenhof Berlin wird das Schiff und die gesamte Ladung als gute Prise eingezogen und das Urteil des Prisenhof Hamburg ansonsten bestätigt.
1942 Mai 01.: Befehl zur Freigabe des Schiffes durch OKM an die KMD-Hamburg.
1942 Mai 26.: In Hamburg an die finnische Regierung zurückgegeben. Einsatz als RHEA (OHFF) durch den finnischen Staat - Merenkulkulaitos - , jedoch an die alte Reederei verchartert.
1944 Sep. 19.: Dampfer bei Abbruch der deutsch/finnischen Beziehungen in Finnland.
1945 Feb. 14.: Ablieferung des Schiffes als Reparation an die UdSSR, umbenannt in KILDIN (КИЛЬДИН) - (UTFY), eingetragen für staatliche Ostseereederei: Baltiyskoye Gosudarstvyennoye Morskoye Parokhodstvo (BGMP), Leningrad (Балтийское государственное морское пароходство). Heimathafen Leningrad.
1948: An Fernost-Reederei: Dal'nevostochnoye Gosudarstvyennoye Morskoye Parokhodstvo (DGMP), Wladiwostok (Дальневосточное государственное морское пароходством). Heimathafen Wladiwostok.
1964: An Reederei (MPKh), xxxxx (Mорское пароходство xxxxx). Heimathafen xxxxx.
1959: Im Lloyd Schiffsregister gestrichen. Abgebrochen in UdSSR.
1968: Im Sowjetischen Schiffsregister gestrichen.