SKAGERAK I (ex. norw.)



Name : SKAGERAK I (ex. norw.)
Schiffstyp : Passagier- und Autofähre
Bauwerft : Ålborg Værft A/S, Ålborg
Baunummer : 61
Baujahr : 1939
Stapellauf : 10.01.1939
Besitzer : Kristiansands Dampskibsselskap A/S (KDS), Kristiansand
Unterscheidungssignal : LKEE


Größe : 1281 BRT
Größe : 648 NRT
Länge : 71,22 m
Breite : 11,58 m
Tiefgang : 3,96 m
Leistung : 5000 PSi 18,0 kn
Motortyp : Dieselmotoren
Besatzung : ?
Passagiere : 400
Staffel : -
Erfassung für Weserübung : 27.04.1940
Abgangshafen : ?
Ausgelaufen : 00.05.1940
Bestimmungshafen : ?
Angekommen : 00.05.1940
Ende des Einsatzes : 10.06.1940
Rückgabe an Reederei : nein
Andere KM-Verwendung : ja
1939 Mai 23.: An die Reederei Kristiansands Dampskibsselskap A/S (KDS), Kristiansand (mgrs. L. Rosenkilde) als SKAGERAK I (LKEE) abgeliefert. Vermeßen mit: 1281 BRT / 648 NRT / 275 tdw. Antrieb: zwei 20-zyl. 2-takt - Burmeister & Wain Maskin & Skibsbyggeri, Kopenhagen 1035-V-F-62 (5000 PS) Dieselmotoren. Heimathafen Kristiansand. Passagier- und Autofähre (30 Autos) auf der Strecke Kristiansand - Hirtshals.
1939 Mai 26.: Auf der Strecke Kristiansand - Hirtshals.
1939 Sep. 15./1939 Nov. 27.: Fähre nur 3-mal pro Woche auf der Strecke Kristiansand - Hirtshals eingesetzt.
1939 Nov. 28.: SKAGERAK I zur Garantiearbeiten bei Ålborg Værft A/S in Aalborg eingelaufen..
1939 Dez. 00.: Aufgelegt in Farsund.
1940 April 27.: In Mandal von der Kriegsmarine sichergestellt.
1940 Mai 07.: Erfaßt durch KMD Oslo.
1940 Mai 14.: SKAGERAK I mit deutscher Besatzung um 17:25 Uhr aus Bergen nach Fana ausgelaufen.
1940 Mai 15.: SKAGERAK I (Ladung 50000 Schuhe für deutsche Rechnung) um 21:00 Uhr aus Fana nach Stavanger ausgelaufen.
1940 Mai 16.: Dampfer SKAGERAK I zu Zeit im Fanafjord steht, ab 02:00 Uhr zw. Lerøy und Bjørnastangen auf und ab zur Aufnahme durch Schnellboote. Geleitzug um 10:30 Uhr in Stavanger eingetroffen. SKAGERAK I im Geleit von 2 Schnellbooten um 20:30 Uhr Marsch nach Hamburg fortgesetzt.
1940 Juni/Aug.: Bei Burmeister & Wains Maskin- og Skibsbyggeri A/S(?) in Kopenhagen zum Minenschiff umgebaut (Bew.: 4 x I 2.0 cm).
1940 Aug. 17.: Minenschiff SKAGERRAK um 17:00 Uhr für Minenschiffsgruppe Nord in Dienst gestellt.
1940 Sep. 04.: Ergeht von der Gruppe West der Befehl, alle noch in der Heimat verbliebenen Minenschiffe in den Westraum zu überführen. Es handelt sich um eine vorbereitende Maßnahme für den Aufmarsch der Minenschiffe zum Sperrewerfen beim geplanten Unternehmen "Seelöwe". Minenschiff SKAGERRAK wird der Westgruppe mit Einsatzhafen Le Havre zugewiesen.
1940 Sep. 12.: Minenschiffe SKAGERRAK, STRALSUND und BRUMMER im Geleit von 4 Torpedobooten von Wilhelmshaven nach Westfrankreich ausgelaufen.
1940 Sep. 13.: Verband auf dem Marsch nach Westen um 17:04 Uhr von einem brit. Hampden-Bomber erfolglos angegriffen. Um 20:00 Uhr ankert der Verband auf Vlissingen-Reede und die BRUMMER wird nach Antwerpen entlassen, dem für dieses Schiff vorgesehenen Einsatzhafen.
1940 Sep. 14.: Auf dem Weitermarsch zur ihren Einsatzhafen Le Havre, werden beide Minenschiffe SKAGERRAK und STRALSUND vor Zeebrügge von brit Bombern erfolglos angegriffen. Am Abend wird Le Havre erreicht.
1940 Sep. 28./29.: Wegen ständiger Luftbedrohung verlegen SKAGERRAK und STALSUND auf Befehl der Gruppe West, in der Nacht von Le Havre nach Brest. Die Sicherung während des Nachtmarsches hat das Torpedoboot WOLF übernommen.
1940 Nov. 18.: SKAGERRAK mit COBRA von Brest nach Nantes verlegt.
1940 Dez. 02.: Minenschiffe im Geleit von Booten der 5. T.-Flottille von Nantes nach Rotterdam ausgelaufen.
1940 Dez. 04.: In Rotterdam eingetroffen.
1940 Dez. 21.: Minenschiffe ROLAND, SKAGERRAK, COBRA und KAISER mit den zum Wurfverband gehörigen 2 Torpedobooten ILTIS und JAGUAR laufen um 16:30 Uhr von Rotterdam zur Sperrlegung (Minensperre SW-a "Wagner") aus. Die Minenschiffe ROLAND, COBRA und KAISER sind zusammen mit 582 EMC/EMD beladen, SKAGERRAK trägt 400 Spr.Bojen und 40 Reißbojen. Die beiden T-Boote haben je 200 Sp.Bojen an Bord. Die Sicherung stellt die 5. T.-Flottille. Um 21:04 Uhr ist das Sperrfeld in den Hoofden erreicht. Es wird auf Sperrkurs geschwenkt, und die Sperre von 21:28 Uhr bis 22:49 Uhr geworfen.
1940 Dez. 22.: Um 05:40 Uhr Wurfverband passiert einlaufend Hoek van Holland.
1941 Jan. 23.: Minenschiffe ROLAND, SKAGERRAK, COBRA und KAISER mit den zum Wurfverband gehörigen Zerstörer RICHARD BEITZEN und 2 Torpedobooten laufen um 18:05 Uhr von Rotterdam zur Sperrlegung (Minensperre SW-b "Wagner") in den Hoofden aus. Die Minenschiffe ROLAND, COBRA und KAISER sind zusammen mit 582 EMC/EMD beladen, SKAGERRAK trägt 400 Sp.Bojen und 40 Reißbojen. Die beiden T-Boote haben je 200 Sp.Bojen an Bord. Die Sicherung stellt die 5. T.-Flottille. Das Minenlegen beginnt um 22:33 Uhr und ist am 24.01. um 00:13 Uhr beendet. Die Sperrlänge beträgt 20 sm.
1941 Jan. 24.: Auf dem Rückmarsch kommt starker Nebel auf, um 06:30 Uhr wird geankert. Als es sich aufklärt läuft der Verband in Rotterdam ein.
1941 Jan. 25.: Von Rotterdam nach Swinemünde ausgelaufen. Minenschiff in die Ostsee verlegt.
1941 Jan. 27.: SKAGERRAK in Swinemünde eingelaufen. Anschließend Übungen in der Ostsee.
1941 Juni 05./06.: SKAGERRAK und PREUSSEN von Swinemünde mit einem Minentransport (200 EMC) für OTTER zum Sund ausgelaufen.
1941 Juni 10.: Minenschiff-Gruppe 1: GRILLE, PREUSSEN, SKAGERRAK und VERSAILLES unter Führung F.d.Minsch. um 15:30 Uhr Verlegungsmarsch von Swinemünde nach Pillau angetreten. SKAGERRAK und VERSAILLES mit je 100 EMC für Sperrzeugamt-Pillau beladen.
1941 Juni 11.: Minenschiff-Gruppe 1 läuft um 12:00 Uhr in Pillau ein.
1941 Juni 12.: Alle Minenschiffe der Minenschiff-Gruppe 1 für das erste Teilstück der "Wartburg"-Sperre beladen. Für jede Sperrlegung werden 500 EMC und 600 Sp.Bojen benötigt. SKAGERRAK wird jeweils mit 118 EMC beladen.
1941 Juni 18./19.: Minenschiff-Gruppe 1 um 14:00 Uhr von Pillau zu Minenunternehmung (Minensperre"Wartburg I") in der mittleren Ostsee zw. Memel und Öland ausgelaufen. Die Sicherung übernehmen 6 M-Boote der 5. M.-Flottille. Als Schutz gegen ein eventuelles Eingreifen des sowj. Schweren Kreuzers KIROW liegt in Memel die 3. S.-Bootflottille bereit. Nach der Auswertung der Tagesaufklärung entschließt sich F. d. Minsch. die Sperre etwas südlicher zu legen als ursprünglich geplant, um ein Zusammentrefen mit jetzt gemeldeten sowj. Marineeinheiten zu vermeiden. Das Minenlegen beginnt um 23:02 Uhr und ist am 19.06. um 01:54 Uhr beendet.
1941 Juni 19./20.: Minenschiff-Gruppe 1 von Pillau zu Minenunternehmung (Minensperre "Wartburg II") in der mittleren Ostsee zw. Memel und Öland ausgelaufen. Das Minenlegen beginnt um 23:20 Uhr und ist am 20.06. um 02:14 Uhr beendet.
1941 Juni 20./21.: Minenschiff-Gruppe 1 von Pillau zu Minenunternehmung (Minensperre "Wartburg III") in der mittleren Ostsee zw. Memel und Öland ausgelaufen. Das Minenlegen beginnt um 22:25 Uhr. Nach dem Werfen der Sperre marschiert der Verband nach der Insel Bornholm, um ab 08:00 Uhr nördlich und südlich der Insel je eine Scheinsperre zu legen.
1941 Juni 22.: Minenschiff-Gruppe 1 in Swinemünde eingelaufen. Damit sind alle Sperrplanungen, die von Gruppe 1 durchzuführen waren, erledigt.
1941 Aug. 11.: Am Morgen mit Minentransport von Swinemünde nach Turku ausgelaufen.
1941 Aug. 12.: In Turku eingetroffen.
1941 Aug. 15.: Minenschiff SKAGERRAK Minenschiffgruppe West zugeteilt.
1941 Aug. 26.: Mit Minentransport von Swinemünde nach Turku ausgelaufen.
1941 Aug. 28.: In Turku eingetroffen.
1941 Aug. 29.: Aus Turku nach Swinemünde ausgelaufen.
1941 Aug. 31.: In Swinemünde eingelaufen.
1941 Sep. 03.: Mit Minentransport von Swinemünde nach Turku ausgelaufen.
1941 Sep. 04.: In Turku eingetroffen.
1941 Sep. 12.: Mit Minentransport von Swinemünde nach Turku ausgelaufen.
1941 Sep. 13.: In Turku eingetroffen.
1941 Sep. 29.: SKAGERRAK und BRUMMER mit Minentransport von Swinemünde nach Turku ausgelaufen.
1941 Sep. 30.: SKAGERRAK und BRUMMER in Turku eingetroffen.
1941 Okt. 03.: Aus Turku nach Swinemünde ausgelaufen.
1941 Okt. 04.: In Swinemünde eingelaufen.
1941 Okt. 05./1941 Nov. 30.: SKAGERRAK als Zielschiff dem 2. Admiral U-Boote zur Verfügung gestellt.
1941 Dez. 01.: Zur Reparatur und Instandsetzungsarbeiten in Kopenhagen eingetroffen.
1942 April 30.: Das Schiff beendet Werftliegezeit in Kopenhagen und wird zu Restarbeiten nach Swinemünde verlegt.
1942 Mai 01.: SKAGERRAK zu Restarbeiten von Kopenhagen nach Swinemünde ausgelaufen.
1942 Mai 02.: In Swinemünde eingetroffen.
1942 Mai 15.: SKAGERRAK wieder einsatzbereit. Das Schiff nimmt am gleichen Tag in Swinemünde 100 EMC an Bord.
1942 Mai 19.: SKAGERRAK von Swinemünde nach Frederikshaven ausgelaufen.
1942 Mai 21.: In Frederikshaven eingelaufen.
1942 Mai 22./23.: SKAGERRAK (100 EMC) von Frederikshaven zu Minenunternehmung (Minensperre XI "Nero") im Skagerrak ausgelaufen. Die Sperrlegung erfolg unter persönlicher Führung des B.S.O., Vizeadmiral H. Strohwasser, auf dem METEOR und unter Sicherung durch Kanonnenboot K 1.
1942 Mai 23.: SKAGERRAK in Frederikshaven erneut beladen, läuft nach Kristiansand aus. Das Minenschiff ist jetzt von nun ab dem Admiral Norwegen unterstellt.
1942 Mai 25.: SKAGERRAK aus Kristiansand nach Tromsø ausgelaufen. Unterwegs schifft sich in Trondheim der F.d.Minsch., ein.
1942 Mai 30.: Minenschiff SKAGERRAK mit M-Boot M 31 um 22:10 Uhr von Bodø nach Norden ausgelaufen.
1942 Mai 31.: SKAGERRAK in Harstad eingelaufen, hier steigt F.d.Minsch., auf sein Führerschiff OSTMARK um. Am gleichen Tag geht SKAGERRAK auf Tromsø-Reede vor Anker. Auf Tromsø-Reede übergibt für ein Mineneinsatz vor Kirkenes 130 UMB mit 200 m Ankertau an Minenschiff ULM.
1942 Juni 00.: Von Tromsø nach Narvik ausgelaufen. In Narvik übernimmt aus dem Dampfer KIEL 68 EMC mit 300 m AT.
1942 Juni 29.: Um 20:00 Uhr von Bodø nach Narvik ausgelaufen.
1942 Juni 30.: SKAGERRAK mit Minenfährprahm F 275 mit je 34 EMC an Bord von Narvik zu Minenunternehmung (Minensperre "Eisvogel") nach Süd-Fallafjord ausgelaufen. Anschließend kehrt die SKAGERRAK nach Narvik zurück.
1942 Juli 22.: Die SKAGERRAK übernimmt in Narvik 40 EMC mit 300 AT und läuft nach Rørvik aus.
1942 Juli 23.: SKAGERRAK in Rørvik eingelaufen, übergibt 20 EMC an Minenfährprahm F 262 AM.
1942 Juli 24.: SKAGERRAK mit Minenfährprahm F 262 AM mit je 20 EMC an Bord von Rørvik zu Minenunternehmung (Minensperre "Namsenfjord") nach Namsenfjord ausgelaufen. Beide Minenträger während des Anmarsches von Rørvik bis zum Eintritt in das Schärenfahrwasser vor dem Namsenfjord von den R-Booten R 152 und R 150 gesichert werden.
1942 Juli 25.: Minenschiff SKAGERRAK und Minenfährprahm F 262 AM mit 35 EMC an Bord von Rørvik zu Minenunternehmung (Minensperre "Romsøyfjord") nach Romsøyfjord ausgelaufen. Die Übernahme der Minen hat SKAGERRAK in Verbindung mit der Minenübernahme für die Sperre "Namsenfjord" in Narvik durchgeführt und den Minenfährprahm F 262 AM in Rørvik versorgt. Da die Feindlage es nicht erfordert, ist die Unternehmung ohne Sicherungsfahrzeuge durchgeführt. Die beiden Sperrstücke (I - 14 EMC / II - 21 EMC) werden wie befohlen geworfen, um 19:00 Uhr läuft SKAGERRAK in Trondheim ein, der Minenfährprahm F 262 AM folgt um 19:50 Uhr.
1942 Juli 31.: SKAGERRAK nach Narvik verlegt.
1942 Aug. 02.: Von Narvik nach Wilhelmshaven ausgelaufen.
1942 Aug. 08.: Minenschiff in Wilhelmshaven eingetroffen. Das Schiff tritt unter den Befehl der Gruppe Nord.
1942 Aug. 21.: Minenschiffe ROLAND (210 EMC), KAISER (260 UMA) und SKAGERRAK (150 Reißbojen) mit den zum Wurfverband gehörigen M-Booten M 82, M 20 und M 102 mit jeweils 135 Sp.-Bojen D beladen, laufen am Morgen aus Wilhelmshaven zu Minenunternehmung (Minensperre 5a "Eleonor") nördlich Terschelling aus. Flaksicherung des Wurfverbandes übernehmen das Kanonenboot K 1 und die beiden M-Boote M 341 und M 342 von der 21. M-Fltl. Gegen Grundminen sichern die Sperrbrecher Spbr. 11/BELGRANO und Spbr. 17/TEMPLAR, begleitet von ihren Flakjägern FJ 22 und FJ 24. Die Sicherung gegen Ankertauminen liegt bei der 8. R.-Flottille mit den 12 Booten R 92 - R 103.
1942 Aug.: 22.: Nach der Sperrlegung geht der Rückmarsch mit den vorgesetzten Sperbrechern Spbr. 11 und Spbr. 17 nach Wilhelmshaven, wo die Schiffe und Boote um 21:30 Uhr einlaufen.
1942 Aug. 23.: Für eine neue Sperre übernehmen ROLAND (300 EMC), KAISER (260 UMA), SKAGERRAK (400 Sp.-Bojen D) und die 3 Minensuchboote je 40, zusammen 120 Reißbojen.
1942 Aug. 24.: In der gleichen Zusammenstellung wie beim Anmarsch am 21.08. verläßt der Wurfverband um 06:00 Uhr Wilhelmshaven zu Minenunternehmung (Minensperre 10a "5.Kolonne") in der nördlichen Nordsee. Anmarsch und Sicherung vollziehen sich ähnlich wie bei der vorherigen Sperrlegung (Minensperre 5a "Eleonor"). Auf dem Rückmarsch erhalten die Minenschiffe verschiedene Marschziele. Die KAISER soll nach Wesermünde, die ROLAND nach Kiel und die SKAGERRAK nach Swinemünde laufen. Die Schiffe trennen sich vor der Jade.
1942 Sep. 12.: Minenschiffe ROLAND, KAISER und SKAGERRAK zur Verfügung Admiral Norwegen gestellt.
1942 Sep. 18.: ROLAND mit 238 UMB und SKAGERRAK mit 130 UMB beladen von Swinemünde nach Kristiansand ausgelaufen.
1942 Sep. 21.: ROLAND und SKAGERRAK in Kristiansand eingetroffen.
1942 Sep. 22.: Minenschiffe ROLAND (238 UMB) und SKAGERRAK (130 UMB) von Kristiansand zu Minenunternehmung (U-Bootsperre "Rigel I") im Skagerrak ausgelaufen. Die Sicherung stellt die 17. UJ.-Flottille.
1942 Sep. 23.: Beide Minenschiffe von Kristiansand nach Kiel und Cuxhaven ausgelaufen.
1942 Sep. 25.: ROLAND und SKAGERRAK in Cuxhaven eingelaufen. Hier werden beide Schiffe neu beladen. Anschließend geht es weiter nach Kiel. Hier werden zu den in Cuxhaven übernommenen Minen weitere 44 UMB hinzugefügt.
1942 Sep. 26.: ROLAND, SKAGERRAK und KAISER von Kiel nach Kristiansand ausgelaufen.
1942 Sep. 27.: Verband in Kristiansand eingetroffen.
1942 Sep. 29.: ROLAND und SKAGERRAK um 22:00 Uhr von Kristiansand zu Minenunternehmung (U-Bootsperre "Rigel III") im Skagerrak ausgelaufen. Die Sicherung übernimmt 17. UJ.-Flottille.
1942 Sep. 30.: Um 10:55 Uhr machen beide Schiffe in Stavanger fest. Nach diesen Sperrlegungen sind die Minenaufgaben beim Admiral Westküste beendet.
1942 Okt. 01./02.: ROLAND und SKAGERRAK treten den Rückmarsch nach Kiel bzw. Cuxhaven an.
1942 Okt. 02.: Schiff mit Minenladung von Kiel nach Tromsø verlegt.
1942 Okt. 15.: SKAGERRAK auf Tromsø-Reede vor Anker.
1942 Okt. 17.: SKAGERRAK mit 4 R-Booten von Tromsø zum Sperrewerfen in Raum Tromsø ausgelaufen. Nach Durchführung der Aufgabe kehrt der Verband um 23:00 Uhr nach Tromsø zurück.
1942 Okt.: 19.: Zur Vorbereitung des Legens einer Minensperre im Petsamo-Bereich läuft Minenschiff von Tromsø nach Narvik zur MES-Prüfung.
1942 Okt. 23.: SKAGERRAK übernimmt in Narvik 86 UMB und marschiert anschließend nach Tromsø zurück.
1942 Okt. 29.: SKAGERRAK mit 2 Minensuchbooten und 5 R-Booten der 7. R.-Flottille nach Kirkenes ausgelaufen.
1942 Okt. 30.: Der Verband ankert in Lafjord.
1942 Okt. 31.: In Kirkenes eingelaufen.
1942 Nov. 15.: Verband von Kirkenes zu Minenunternehmung vor Petsamo ausgelaufen. Wegen zu stürmischen Wetterlage bei einer Sicht von 20 sm, wird das Unternehmen abgebrochen und der Verband kehrt nach Kirkenes zurück.
1942 Nov. 19.: Von Kirkenes zu Minenunternehmung vor Petsamo ausgelaufen. Nach Durchführung der Aufgabe läuft der Verband nach Kirkenes zurück.
1942 Nov. 20.: SKAGERRAK nach Minenübernahme von Kirkenes nach Narvik ausgelaufen.
1942 Nov. 29.: Minenschiff in Narvik eingetroffen.
1942 Dez. 05./06.: SKAGERRAK von Narvik über Lødingen nach Bodø verlegt.
1942 Dez. 07.: Ein Werfverband bestehend aus SKAGERRAK mit Fähprähmen F 269 und F 271 und gesichert durch UJ 1108/ELBE verläßt um 07:00 Uhr Bodø zum Sperrewerfen im Bereich von Bodø. Nach Durführung der Aufgabe läuft SKAGERRAK mit UJ 1108/ELBE um 21:00 Uhr in Bodø ein. Die beiden Fährprähme sind vorher aus dem Verband entlassen worden.
1942 Dez. 17.: Nach Beendigung seines Mineneinsatzes im Nordraum, tritt die SKAGERRAK von Bodø den Marsch nach Kiel an.
1942 Dez. 18.: Um 11:30 Uhr in Trondheim eingelaufen. SKAGERRAK übernimmt von BRUMMER mitgebrachten Proviant und Material, bereits um 12:45 Uhr läuft sie wieder aus.
1942 Dez. 24.: Minenschiff in Horten eingetroffen um restliche Minen abzugeben.
1942 Dez. 25.: SKAGERRAK von Horten nach Kiel ausgelaufen.
1942 Dez. 27: In Kiel eingelaufen. SKAGERRAK zum Einbau einer Notlenzeinrichtung in Werft verholt.
1943 Jan. 05.: Werftliegezeit beendet.
1943 Jan. 07.: SKAGERRAK beladen mit 130 UMB von Kiel nach Tromsø ausgelaufen.
1943 Jan. 18.: SKAGERRAK auf Tromsø-Reede vor Anker.
1943 Jan. 19.: Von Tromsø nach Hammerfest ausgelaufen.
1943 Jan. 20.: SKAGERRAK (130 UMB) mit Sicherungsfahrzeugen M 322, M 303, U-Jägern UJ 1104/OLDENBURG und UJ 1105/WILHELM LOH von Hammerfest zu werfen einer Flankenminensperre (zum Schutze des Küstenweges nach Kirkenes) ausgelaufen. Das werfen der Sperre verläuft ungestört und planmäßig. Am Abend auf dem Weitermarsch zu Neubeladung nach Kirkenes kommt es vor Sylkefjord zu kurzen erfolglosen Gefecht mit sowj. Zestörern BAKU und RAZUMNYJ.
1943 Jan. 21.: SKAGERRAK mit Begleitfahrzeugen um 16:15 Uhr in Kirkenes eingelaufen.
1943 Jan. 24.: SKAGERRAK neu beladen mit 108 UMB, und gleichen Sicherungsfahrzeugen verläßt um 19:00 Uhr Kirkenes zu werfen einer Flankenminensperre zum Schutze des Küstenweges nach Kirkenes (Minensperre "NW 10").
1943 Jan. 25.: Die Aufgabe wird gegen 09:00 Uhr durchgeführt. Anschließend marschiert SKAGERRAK über Hammerfest nach Tromsø.
1943 Jan. 27.: In Narvik eingelaufen um 59 UMB zu übernehmen.
1943 Jan. 29./30.: SKAGERRAK von Narvik nach Tromsø ausgelaufen.
1943 Feb. 04./05.: SKAGERRAK (130 UMB) mit Sicherungsbooten M 322 und M 303 von Tromsø zu Sperrewerfen ausgelaufen.
1943 Feb.: 06.: Verband in Tromsø eingelaufen.
1943 Feb. 08.: Von Tromsø nach Kiel ausgelaufen.
1943 Feb. 22.: SKAGERRAK in Kiel eingetroffen. In Sperrzeugamt Kiel-Jägersberg mit Minen neu beladen.
1943 Feb. 28.: SKAGERRAK im Geleit von Kiel nach Frederikshavn ausgelaufen.
1943 März 01.: Minenschiff in Frederikshavn eingelaufen. Hier muß es auf Befehl des F.d.Minsch., und eine Wetterbeserung warten.
1943 März 03.: Nach Wetterbeserung aus Frederikshavn nach Kristiansand ausgelaufen.
1943 März 04.: SKAGERRAK gegen Mittag in Kristiansand eingetroffen.
1943 März 05.: Minenschiff in Bergen eingelaufen.
1943 März 06.: SKAGERRAK (56 UMB) von Bergen zu Minenunternehmung (Minensperre "NW 11") in die Nordsee ausgelaufen.
1943 März 08.: Von Bergen nach Kiel (für die nächsten Aufgaben sind die Minen in Kiel abzuholen).
1943 März 23.: SAGERRAK mit Minenladung von Kiel kommend in Bergen eingetroffen, und gleich weiter nach Tromsø gelaufen.
1943 März 23./28.: In Tromsø eingetroffen.
1943 März 29.: SKAGERRAK (78 UMB) von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 April 01.: SKAGERRAK (58 UMB) um 06:00 Uhr von Tromsø zu werfen einer Flankenminensperre (Minensperre "NW 20") ausgelaufen. Nach Durführung dieser Aufgabe um 19:30 Uhr in Tromsø wieder eingelaufen.
1943 April 07.: BRUMMER und SKAGERRAK von Tromsø nach Kirkenes ausgelaufen.
1943 April 09.: Minenschiffe um 02:33 Uhr in Kirkenes eingetroffen. Hier übernimmt die SKAGERRAK aus der BRUMMER die für sie bestimmten 100 EMC, und die 4 Minensuchboote der 5. M.-Fltl., werden mit je 35 EMC beladen. Um 18:00 Uhr ist die Minen übergabe beendet. Wurfverband muß auf Wetterumschwung warten.
1943 April 14.: Da die letzte dunkle Nacht vorüber ist wird Operationsplan geändert, nun soll die Aufmerksamkeit des Feindes durch Dampfergeleitzug (ALTENFELS mit R 57, R 89 und R 160) nach Petsamo und das Feuer der eigenen Küstenartillerie vom Minenverband ablenken.
1943 April 17.: Minenschiffe BRUMMER (100 EMC) und SKAGERRAK (100 EMC) mit den zum Wurfverband gehörigen M-Booten M 31, M 154, M 202, M 251 der 5. M.-Flottille mit 100 EMC beladen, zw. 18:00 Uhr und 20:30 Uhr von Tromsø zu Minenunternehmung (Minensperre NW 15 "Sagitta") vor Fischerhalbinsel ausgelaufen. Die Sicherung übernehmen R 54, R 63, R 90 der 5. R.-Fltl., R 159, R 152 der 7. R.-Fltl., und 3 U-Jäger der 11 UJ.-Flottille. Der Marsch nach dem Sperrgebiet erfolgt auf dem Punktweg hinter dem vorlaufenden Dampfergeleit in Dwarslinie. Um 22:57 Uhr wird ein Leuchten der feindlichen Scheinwerfer bemerkt. Anscheinend ist Dampfergeleit durch die Scheinwerfer erfasst worden. Es kommt zu einem Artillerieduell mit deutschen Küstenbatterien. Wie geplant ALTENFELS-Geleitzug lenkt die Aufmerksamkeit der Sowjets ab, und zieht das Artilleriefeuer des Feindes schon vor Mitternacht auf sich.
1943 April 18.: Um 00:20 Uhr flaut das Artilleriefeuer zeitweise ab. Um 00:27 Uhr zieht die von R 159 und R 152 ausgelegte Nebelwand vor dem Verband her und verdeckt ihn gut. Um 00:38 Uhr wird die erste Mine geworfen. Um 00:43 Uhr durchstößt der Verband die Nebelwand und ist ohne Nebelschutz. Die Feindscheinwerfer erfaßen den Verband. Sofort erhält das auf der Luvseite stehende R 90 Befehl zu nebeln. Um 00:52 Uhr wird der Verband unter Feuer genommen. Das Minenwerfen wird nicht unterbrochen. Um 00:56 Uhr Steuerbord voraus sind R 89 und R 160 vom Dampfergeleit zu erkennen. Sie kommen mit Höchstfahrt aus der Petsamoeinfahrt und laufen unter stärkster Nebelentwicklung dicht unter der Feindlichenküste nach Norden. Zwei minuten später ist das ganze Operationsgebiet mit künstlichen Nebel überdeckt. Um 01:00 Uhr ist das Minenlegen beendet. Die BRUMMER eröffnet daraufhin das Feuer (40 Schuß) auf die feindliche Batterien und Scheinwerfer, während dessen tritt der Verband den Rückmarsch an. Um 01:18 Uhr folgt ein Schnellboot-Angriff, es werden 2 Torpedolaufbahnen beobachtet (zum Glück ist SKAGERRAK etwas achteraus gesackt, sonst wäre sie von dem 2 Torpedo getroffen worden), die S-Boote beschießen das Verband mit leichten Waffen. Das Feuer wird ohne sichtbaren Erfolg erwidert. Der weitere Rückmarsch nach Tromsø verläuft ungestört.
1943 April 20.: SKAGERRAK (98 EMC) mit M 154 und M 31 von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 April 23.: SKAGERRAK (44 EMC) von Tromsø zu werfen einer Flankenminensperre (Minensperre "NW 22") ausgelaufen.
1943 Mai 05.: SKAGERRAK (76 EMC) mit R 156 von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 11.: SKAGERRAK (77 EMC) von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 14.: SKAGERRAK (127 EMC) mit R 173, R 121 und Minentransporter OTTER von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 17.: SKAGERRAK (127 EMC) mit R 173, R 121 und Minentransporter OTTER von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 18.: SKAGERRAK (58 EMC) mit R 173, R 121 und Minentransporter OTTER von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 20.: SKAGERRAK (59 EMC) mit R 121 und Minentransporter OTTER von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 25.: SKAGERRAK (73 EMC) mit M 302 und M 303 von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Mai 28.: SKAGERRAK in Tromsø 130 UMB mit 300 m AK aus dem Dampfer HENRY JOHN übernommen.
1943 Mai 29.: Minenschiffe BRUMMER (241 UMB) und SKAGERRAK (127 UMB) mit M 302, M 303 und R 56 am Abend zu Minenunternehmung (U-Bootsperre NW 28 "Omgang") nördlich von Omgangsklubben ausgelaufen.
1943 Mai 30.: Um 05:00 Uhr Querab von Hammerfest stießt zum Verband die U-Jagd Sicherungsgruppe UJ 1101/ALLEMANIA, UJ 1103/GUSTAV KÖRNER, UJ 1106/GRÖNLAND. Sie erhält den Befehl mit Höchstfahrt vorauszulaufen. Um 11:00 Uhr auf der Höhe Honningsvag ist die enge Luftsicherung zu Stelle. Zwischen 16:29 Uhr und 17:29 Uhr wird die Sperre gelegt. Die Rückmarsch erfolgt auf dem gleichen Wege wie der Anmarsch.
1943 Mai 31.: Der Verband läuft um 18:00 Uhr in Tromsø ein.
1943 Juni 05.: SKAGERRAK (46 EMC) mit den M-Booten M 302 und M 303 mit 70 Sp-Bojen D beladen, von Tromsø zu Sperrewerfen im Nordmeer ausgelaufen.
1943 Juni 00.: Minenschiff von Tromsø nach Bodø verlegt.
1943 Juni 25.: SKAGERRAK (70 EMC), Minenfährprähme MFP 261, MFP 263 und Vorpostenboot V 5701/THÜRINGEN von Bodø zu werfen einer Sperre (Minensperre "NW 55") ausgelaufen.
1943 Juni 26.: SKAGERRAK (56 EMC), Minenfährprähme MFP 261, MFP 263 und Vorpostenboot V 5701/THÜRINGEN von Bodø zu werfen einer Minensperre (Minensperre "NW 56") ausgelaufen.
1943 Juli 04.: SKAGERRAK (32 norwegische Pendelstoßminen und 20 Sp.Bojen D) von Bodø zu werfen Minensperren (Minensperren "NW 51/53a") nördlich Fugløy ausgelaufen. Noch am gleichen Tag wird eine weitere Sperre (Minensperre "NW 54") mit 56 EMC geworfen.
1943 Juli 10.: SKAGERRAK (82 EMC) und Minenfährprähme MFP 261, MFP 263 mit 50 EMR beladen von Bodø zu werfen einer Minensperre (Minensperre "NW 53") ausgelaufen.
1943 Juli 11.: SKAGERRAK (60 EMC) von Bodø zu werfen einer Minensperre (Minensperre "NW 52") ausgelaufen.
1943 Juli 12.: SKAGERRAK (74 EMC) von Bodø zu werfen einer Minensperre (Minensperre "NW 41") ausgelaufen. Noch am gleichen Tag wird eine weitere Sperre (Minensperre "NW 42") mit 34 EMC geworfen.
1943 Juli 13.: SKAGERRAK (35 EMC) von Bodø zu werfen einer Minensperre (Minensperre "NW 43") ausgelaufen.
1943 Juli 14.: SKAGERRAK (120 EMC) von Bodø zu werfen einer Minensperre (Minensperre "NW 44") zwischen Südspitze Husøen und Storfossen ausgelaufen.
1943 Juli 15.: Von Bodø zur Reparatur und Instandsetzungsarbeiten nach Kopenhagen ausgelaufen.
1943 Juli 16.: SKAGERRAK um 08:05 Uhr aus Trondheim nach Süden ausgelaufen.
1943 Aug. 01.: Die SKAGERRAK trifft in Kopenhagen ein und verholt in die Werft, wo sie für Zwecke des Sperr-Erprobungskommandos umgebaut wird. Gleichzeitig scheidet das Minenschiff aus dem F. d. Minsch., aus und tritt in den Befehlsbereich Sperrinspektion.
1943 Nov. 06.: SKAGERRAK beendet die Werftliegezeit und verlegt nach Swinemünde zu Erprobungen.
1943 Dez. 00./00.: Mit einer Ladung dänischer Minen von Kopenhagen nach Pillau ausgelaufen.
1943 Dez. 00./00.: Mit einer Ladung dänischer Minen von Kopenhagen nach Peyse ausgelaufen.
1943 Dez. 00./00.: Von Pillau nach Kopenhagen verlegt.
1943 Dez. 23./29.: SKAGERRAK zu Verstärkung der Blockadeüberwachung in Skagerrak vorübergehend 16. Vp.-Flottille unterstellt.
1943 Dez. 30.: SKAGERRAK in Frederikshaven eingelaufen.
1944 Jan. 03.: SKAGERRAK aus der Blockadeüberwachung entlassen und von Frederikshavn nach Swinemünde ausgelaufen.
1944 Jan. 05.: SKAGERRAK mit 110 EMC beladen von Swinemünde nach Bergen ausgelaufen.
1944 Jan. 12.: In Bergen eingetroffen. Nach Entladung, verlegt das Schiff für eine Munitionstransportaufgabe nach Trondheim.
1944 Jan. 17..: SKAGERRAK mit Munitionladung um 08:55 Uhr von Trondheim nach Süden ausgelaufen.
1944 Jan. 18.: Für die Nacht Molde eingelaufen. Von Molde nach Stavanger ausgelaufen.
1944 Jan. 19.: SKAGERRAK für die Nacht in Stavanger eingetroffen.
1944 Jan. 20.: Gesichert durch 2 M-Boote M 427 und M 489 setzt am Morgen den Marsch nach Süden fort. Um 11:35 Uhr, 5 sm südwestlich von Egersund wird die SKAGERRAK von 8 Beaufighter Mk. X des brit. Coast Command (RNzAF Sqn. 489) in zwei Wellen angegriffen. Die erste Welle schießt mit Bordwaffen und Raketen, dabei wird auf der SKAGERRAK das Vierlingsgeschütz getroffen und zerstört. Die zweite Welle wirft 2 Torpedos ab. Mit Hartruder auf die Abwurftstelle läßt sich ein Torpedo ausmanövriern. Ein zweiter Torpedo trifft das Vorschiff, das daraufhin voll Wasser läuft und sackt ab. Die Minensuchboote retten die Besatzung, sieben Mann sind vermißt. Ein Schwer- und 12 Leichtverletzte werden nach Egersund gebracht rest der Besatzung in Kopenhagen gelandet. Das Schiff sinkt um 11:42 Uhr in 120 meter Tiefe (Pos. 58.19,8 N / 06.01,1 O). Drei feindliche Flugzeuge als Abgeschossen gemeldet, 2 davon durch SKAGERRAK.
1:Erich Gröner- Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945 Bände 1 bis 8
3:Nachlass Cai Boie Ausarbeitung - "Weserübung"
14:Archiv Theodor Dorgeist
15:Lloyds Register of Shipping 1916-1988
20:Peter Arndt - Deutsche Sperrbrecher 1914 - 1945 / 2.Auflage, überarbertet und erweitert von Dr. Dieter Jung
22:Karl von Kurzleben / Wilhelm Schroeder / Jochen Brennecke - Minenschiffe 1939 - 1945
33:Lloyd's Wreck Returns, London 1939 - 1977
34:Lloyd’s War Losses 1939-1945 (-1957) Bd. 1 + 2, London 1989, 1991
50:Marine Archiv - http://www.forum-marinearchiv.de/smf/index.php?action=forum
Eingefügt am : 04.11.2013
Eingefügt von : Christoph Fatz
Letzte Änderung : 02.11.2025
Geändert von : Thomas Weis
Änderung : -04.11.2013 Christoph Fatz- Datensatz eingestellt
-01.12.2013 Christoph Fatz, eingefügt: 30.05./29.06.42; ergänzt: 25.07./18.12.42, 17.01.44
-06.12.2013 Christoph Fatz, eingefügt: 14./15.05.40