1930 Juli 31.: An die Reederei als FRITZ HOMANN (KRNL) abgeliefert. Vermeßen mit: 384.00 BRT / 149.00 NRT / 423.00 dtw. Antrieb: eine 3-zyl. 3-fach Exp. Dampfmaschine - DESCHIMAG Werk - Werk Seebeck, Wesermünde-Geestemünde. Fischereikennzeichen PG 395. Heimathafen Geestemünde.
1934 Jan. 01.: Neues Unterscheidungssignal DFBH.
1940 März 01.: Erfaßt durch KMD-Bremen. Marinegruppenkommando West zugeteilt, Kennung: WBS 3/FRITZ HOMANN. Wird stets als HOMANN angesprochen. Wetterbeobachtungsschiffe waren Spezialschiffe die unmittelbar SKL unterstanden.
1940 März 20.: Die Supercargos der drei Wetterbeobachtungsschiffe zur Sicherung des Hilfskreuzers ATLANTIS (SCHIFF 16) melden sich um 17:30 Uhr bei der Gruppe/Wilhelmshaven. Sie erhalten Befehl in der Reihenfolge ADOLF VINNEN (WBS 5), HEINRICH FREESE (WBS 4) und FRITZ HOMANN (WBS 3) auszulaufen. Die beiden ersten sollen heute Nacht um 23:00 Uhr bzw. 01:00 Uhr (21.03.) die Jade verlassen. FRITZ HOMANN (WBS 3) hat eine Störung des Fahrventils und unklare Schraube, er läuft deshalb erst am 21.03. bei Dunkelwerden aus.
1940 März 21.: Wetterbeobachtungsschiff WBS 3/FRITZ HOMANN von Wilhelmshaven nach Dänemarkstraße "Operationsgebiet 1" ausgelaufen, wo es gemeinsam mit den ebenfalls entlang der geplanten Fahrtstrecke postierten WBS 4/HINRICH FREESE und WBS 5/ADOLF VINNEN den Ausbruch des Hilfskreuzers ATLANTIS (SCHIFF 16) in den Nordatlantik mit Wetterinformationen unterstützen sollte.
1940 April 09.: In Rahmen "Weserübung" vor Norwegen.
1940 April 14.: Nach dem die Wetterschiffe FRITZ HOMANN, ADOLF VINNEN und HINRICH FREESE in Bergen eingelaufen sind, treten drei dort kommandierenden Ob.Fkmstr., zum M.N.O. z.b.V.
1940 April 17.: Vorpostenboot FRITZ HOMANN um 10:00 Uhr bei der Vorpostenflottille Bergen in Dienst gestellt. Umbenannt in URANUS.
1940 April 22.: Die Fischdampfer FRITZ HOMANN, ADOLF VINNEN und HINRICH FREESE werden auf ihre Bereitschaft für den Wetterdienst vor Island geprüft. Der Supercargo von HINRICH FREESE meldet, daß nach seiner Erfahrungen lediglich die Wettermeldungen von FRITZ HOMANN von der Heimat quittiert wurden. Da z.Zt. ADOLF VINNEN (F.T. nicht in Ordnung und Kapitän borddienstunfähig) und HINRICH FREESE (Kesselreparaturen) nicht auslaufen können wird daher angeordnet, daß FRITZ HOMANN sofort von seiner Lotsenstation abgelöst wird, im Hafen Wasser, Kohle und Eis ergänzt und sich für die Unternehmung vorbereitet und klar hält. URANUS (FRITZ HOMANN) als Vorpostenboot (wegen Abgabe für Wetter-Unternehmung) außer Dienst gestellt.
1940 April 28.: Vorpostenboot URANUS (FRITZ HOMANN) wieder in Dienst gestellt, ist jedoch wegen schadhaften Hochdruckzylinderdeckels unklar.
1940 Mai 02.: Vorpostenboot URANUS (FRITZ HOMANN) um 16:20 Uhr von Bergen nach Fløy ausgelaufen zur Unternehmung mit den Heer: Säuberung Holsenøy und Erkundung Skelangerfjord.
1940 Mai 05.: URANUS (FRITZ HOMANN) verholt zum Artilleriedepot zwecks Geschützeinbau.
1940 Mai 06.: Anstelle von FRITZ HOMANN läuft ADOLF VINNEN nach Island aus.
1940 Mai 07.: Vorpostenboot URANUS (FRITZ HOMANN) nach Einschiffung zwischen 21:00 und 22:00 Uhr in Marineholmen/Bergen eines Marineposten (1 Uoffz. Und 8 Mann für Holmengrå) eines Funktrupps und eines Pioniertrupps zur Unternehmung gegen Sognefjord ausgelaufen.
1940 Mai 08.: URANUS (FRITZ HOMANN) mit M 1, 5 Booten der 1 S.-Flottille und Vp-Boot RIEGEL (HAUS) um 03:00 Uhr auf dem Marsch durch westl. Byfjord bis Fedje. Nach absetzen mitgebrachter Truppen auf Holmengrå (Marineposten) und bei Rutlestangen, verbleiben RIEGEL und URANUS am Ort, während M 1 und die S-Boote (nach Absetzen mitgebrachter Truppen) ein Aufklärungsvorstoß in Sognefjord durchführen.
1940 Mai 10.: Beide Vp-Boote URANUS (FRITZ HOMANN) und RIEGEL (HAUS) kehren um 08:00 Uhr von Rutledal zurück. Die URANUS (FRITZ HOMANN) um 12:00 Uhr von Bergen ausgelaufen um Bautrupp nach Skjelanger und Nachschub für das Heer nach Skarvør zu bringen.
1940 Mai 14.: FRITZ HOMANN um 14:45 Uhr von Bergen mit Nachschub nach Sognefjord ausgelaufen.
1940 Mai 31.: FRITZ HOMANN um 15:30 Uhr aus Bergen mit Funkbefehlen für Feuer Roland ausgelaufen.
1940 Juni 17.: WBS 4/HINRICH FREESE am 16.06. Rückmarschbefehl von der Position bei Island erhalten hat. Da, die Wetterstation weiterhin besetzt werden soll erhält Seekommandant Bergen Befehl, den Fischdampfer FRITZ HOMANN der bisher als Vp-Boot Verwendung fand, beschleunigst auslaufbereit zu machen.
1940 Juni 20.: Fischtrawler FRITZ HOMANN (gem. Adm.West 1059 v. 17.06.40) wird zur Wetter-Unternehmung vorbereitet und dazu auf Slip geholt.
1940 Juni 23.: Die lang erwarteten Schlüsselmittel für FRITZ HOMANN sind eingetroffen. Es stellt sich heraus, daß für den neuen Schlüssel eine Quadratkarte gebraucht wird, die beim Admiral norw. Westküste nicht vorhanden ist und daher erst gezeichnet werden muß. Das Auslaufen des Fischdampfers wird ferner verzögert, weil sich in den letzten Tagen verschiedene Mängel an der Maschine und Schiffskörper herausstellten die nicht so schnell behoben werden konnten.
1940 Juni 24.: WBS 3/FRITZ HOMANN um 01:30 Uhr von Bergen nach Island ausgelaufen. Er geht bis Stadtlandet durch das Schärenfahrwasser und dann je nach Wetterlage auf nördlichen bis nordwestlichen Kurs in sein Einsatzgebiet zu marschieren.
1940 Juli 18.: Gruppe West teilt mit, daß die bisher im Wetterdienst eingesetzten Fischdampfer WBS 3/FRITZ HOMANN, WBS 4/HINRICH FREESE und WBS 5/ADOLF VINNEN zurückgezogen werden. HINRICH FREESE wird der rückmaschierenden 11. Vp.-Flottille angeschlossen. FRITZ HOMANN und ADOLF VINNEN nach ihren Eintreffen in Bergen gemeinsam in die Heimat rückmaschieren.
1940 Juli 19.: Gruppe West hebt ihre gestrige Anordnung, der Zurückziehung der Wetterbeobachtungsschiffe wieder auf (für HINRICH FREESE aus Rücksicht auf die Besatzung und die norw. Werft bleibt jedoch bestehen).
1940 Aug. 10.: Da sowohl HINRICH FREESE wie auch ADOLF VINNEN bereits einmal in der Heimat waren, soll nun auch FRITZ HOMANN Gelegenheit zur Beurlaubung der Besatzung gegeben werden. Es wird daher angeordnet, daß FRITZ HOMANN augenblickliche Reparatur in Bergen abbricht und in die Heimat geht, sobald er fahrbereit ist. Nach Beendigung der Reparatur in der Heimat kann der Fischdampfer zum Heranbringen noch fehlender Nachschubgüter ausgenutzt werden.
1940 Aug. 11.: FRITZ HOMANN mit einer Heringsladung für die Heimat um 08:45 Uhr aus Bergen nach Deutschland ausgelaufen. Er geht ohne Geleit nach Stavanger um sich einem Geleitzug nach Kristiansand anzuschließen. Um 18:00 Uhr in Stavanger eingelaufen. Um 20:00 Uhr laufen M-Boot V 1804 mit Dampfer WALKÜRE, Schlepper WIDDER und WBS 3/FRITZ HOMANN nach Kristiansand aus.
1940 Aug.: 12.: Geleitzug um 16:00 Uhr in Kristiansand eingelaufen.
1940 Aug./Sep.: Umbau bei Kriegsmarinewerft Kiel.
1940 Sep. 13.: Fischdampfer FRITZ HOMANN mit Tanker IRANIA im Geleit M 1104 und M 1105 passieren um 14:30 Uhr Stavanger auf dem Marsch von Kristiansand nach Bergen. Bei Skudenes hängt FRITZ HOMANN vom Geleit ab und läuft um 15:30 Uhr in Stavanger zur Abgabe von Reservetorpedos ein. Nach erfolgter Abgabe der Torpedos um 22:00 Uhr wieder nach Norden ausgelaufen.
1940 Sep. 14.: Geleitzug um 08:00 Uhr in Bergen eingelaufen.
1940 Sep. 15.: WBS 3/FRITZ HOMANN verlässt um 10:00 Uhr Bergen zum Marsch ins Operationsgebiet (Ablösung von WBS 4/HINRICH FREESE).
1940 Okt. 09.: WBS 3/FRITZ HOMANN von Wetterstation kommend um 09:30 Uhr in Bergen eingelaufen.
1940 Okt. 10.: Befehl von Gruppe Nord, daß WBS 3/FRITZ HOMANN und WBS 4/HINRICH FREESE für Sonderaufgabe F.d.L. so auszurüsten sind, daß sie am 15.10. auslaufbereit sind. Die Dampfer erhalten entsprechenden Befehl und melden, daß sie zeitgereicht klar sein werden.
1940 Okt. 16.: Um 09:15 Uhr Fernm. Anruf von Adm. Norwegen, daß Fischdampfer WBS 3/FRITZ HOMANN und WBS 4/HINRICH FREESE noch nicht auslaufen sollten. Auslaufen wird wahrscheinlich auf 19.10.verschoben. Befehl wird folgen.
1940 Okt. 18.: Um 22:30 Uhr Gruppe Nord befiehlt auf fernschriftliche Anfrage, daß beide Fischdampfer WBS 3/FRITZ HOMANN und WBS 4/HINRICH FREESE am 19.10. zur Unternehmung der Luftwaffe auslaufen sollten. Der Befehl wird an beide Fahrzeuge übermittelt. Beladung der Fischdampfer, zusätzliche Einschiffung und Unterrichtung teilnehmenden Offiziere ist in Einvernehmen mit der Küstenfliegergrupe 506 durchgeführt worden.
1940 Okt. 19.: WBS 3/FRITZ HOMANN mit Ausrüstung und Material für die geplante Fliegerstützpunkt auf Jan Mayen-Insel beladen in Bergen um 16:00 Uhr eingelaufen. Es war ein Versuch seitens der Kriegsmarine unternommen worden, entweder in der Maria Musch-Bucht oder der Rakved-Bucht auf Jan Mayen einen Stützpunkt für deutsche Wasserflugzeuge einzurichten, die von dort mit Aufklärungs- und Wetterbeobachtungsflügen den Durchbruch des Schweren Kreuzers ADMIRAL SCHEER durch die Dänemarkstraße in den Atlantik unterstützen sollten.
1940 Okt. 28.: WBS 3/FRITZ HOMANN und WBS 4/HINRICH FREESE vor Jan Mayen eingetroffen.
1940 Okt. 29.: Erscheinen die beiden an der Unternehmung beteiligten Wasserflugzeuge Heinkel He 115 (S4+BK? und S4+EL) der Küstenfliegergruppe 506. Eine der beiden Maschinen (S4+BK?) geht in dem schweren Wetter bereits bei der Landung zu Bruch, die andere wird während der Nacht, in der Maria Musch-Bucht vor Anker liegend, von einem schweren Sturm irreparabel beschädigt. Daraufhin wird das Unternehmen abgebrochen. WBS 3/FRITZ HOMANN wird noch am gleichen Tag in das Seegebiet nordöstlich von Island beordert "Operationsgebiet 2", um dort das Wetter für die ADMIRAL SCHEER zu beobachten und melden. Die WBS 4/HINRICH FREESE läuft mit Besatzungen der beiden havarierten Flugzeuge am 30. Oktober nach Trondheim zurück, wo sie am 5. November eintraf.
Nov.: 11.: WBS 3/FRITZ HOMANN um 18:25 Uhr meldet, daß er heute Nacht in Hjeltjefjord ankert und am 12.11. vormittag in Bergen einlaufen wird.
1940 Nov. 12.: WBS 3/FRITZ HOMANN wieder in Bergen eingetroffen.
1940 Nov. 19.: WBS 3/FRITZ HOMANN von Bergen über Trondheim ins "Operationsgebiet 3" (nordöstlich Island) ausgelaufen.
1940 Nov. 24.: FRITZ HOMANN verlässt um 22:00 Uhr Sandnesjøen und marschiert zur Ekundung nach Åsvær.
1940 Dez. 14.: Rückmarsch über Træner angetreten.
1940 Dez. 16.: FRITZ HOMANN fordert Leuchtfeuer für Træner und Åsvær für 17.12. ab 06:00 Uhr an. Die weitergabe der Anforderung wird an MNO-Norddeich nachr. MNO-Trondheim für Adm. Nordküste bestätigt.
1940 Dez. 17.: FRITZ HOMANN um 22:00 Uhr an Sandnessjøen muß aber auf Lotsen warten.
1941 Jan. 09.: Kennung geändert in WBS 4/FRITZ HOMANN.
1941 Jan. 11.: WBS 4/FRITZ HOMANN Admiral Norwegen unterstellt, Einsatzhafen von Bergen nach Trondheim verlegt.
1941 Juni 21.: WBS 4/FRITZ HOMANN und Dampfer STOCKHOLM im Geleit M 1102 und M 1106 um 02:30 Uhr von Stavanger nach Kristiansand ausgelaufen.
1941 Sep. 25.: Zwei WBS-Schiffe WBS 4/FRITZ HOMANN und WBS 1/SACHSEN laufen von Kiel nach Spitzbergen aus und bringen eine Gruppe von Meteorologen in die Bucht von Signehamma im Lilliehöökfjord, wo sie die erste Landstation der Kriegsmarine errichten (Unternehmen "Knospe"). Die dort aufgebaute automatische Wetterstation (konnte bis zu 9 Monaten ohne jede Wartung arbeiten) funken täglich zu einer bestimmten Zeit über mehrere Tausend Kilometer hinweg die Daten über Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck sowie der Stärke und Richtung des Windes an seinem Standort. Die Rückführung des Metereologentrupps erfolgte am 23.08.1942 durch U 435.
1941 Okt. 12.: WBS 4/FRITZ HOMANN und WBS 1/SACHSEN in Tromsø eingelaufen.
1941 Okt. 15.: Beide Fahrzeuge in Signehamma Bucht eingelaufen. Die Einfahrt in das Krossfjord/Lilliehöökfjord war eine nautische Leistung, weil wegen Fehlens genauer Seekarten bei dem unsichtigen Wetter nur Lot und Dünung Anhaltspunkte lieferten.
1941 Okt. 17.: Beginn der Löschung mitgebracher Ausrüstung und Proviant. Die gesamte Ausrüstung mußte im Bootspendelverkehr mühsam an Land geschafft werden. Sendebeginn der Wetterstation: 29.10.
1941 Nov. 15.: WBS 4/FRITZ HOMANN und WBS 1/SACHSEN von Lilliehöökfjord nach Norwegen gelaufen.
1941 Dez. 31.: Wetterbeobachtungsschiff Marinegruppenkommando Nord zugeteilt.
1942 Mai 28.: Um 20:45 Uhr WBS 4/FRITZ HOMANN in Trondheim eingelaufen.
1942 Mai 30.: Um 16:00 Uhr aus Trondheim ausgelaufen.
1942 Juni 03.: WBS 4/FRITZ HOMANN um 18:10 Uhr in Trondheim eingelaufen.
1942 Juni 06.: WBS 4/FRITZ HOMANN um 09:45 Uhr aus Trondheim ausgelaufen.
1942 Juni 12.: Um 23:45 Uhr WBS 4/FRITZ HOMANN in Trondheim eingelaufen.
1942 Juni 25.: Um 05:30 Uhr aus Trondheim ausgelaufen.
1942 Juni 29.: Um 17:15 Uhr in Trondheim eingelaufen.
1942 Juli 20.: Um 15:15 Uhr aus Trondheim eingelaufen.
1943 Jan. 03.: FRITZ HOMANN mit Geleit von Aalesund kommend um 14:43 Uhr in Kristiansund eingelaufen.
1943 Jan. 04.: FRITZ HOMANN um 08:45 Uhr aus Kristiansund zur Proviantübernahme nach Molde ausgelaufen. Um 14:10 in Molde eingelaufen.
1943 1943 Jan. 06.: FRITZ HOMANN zur Geleitübernahme um 11:15 Uhr aus Molde nach Aalesund ausgelaufen. Um 14:55 Uhr von Molde ausgelaufen.
1943 Jan. 08.: Mit Geleitzug um 15:20 Uhr von Aalesund ausgelaufen.
1943 Jan. 11.: Dampfer SCHILLINGHÖRN, LOTTE BLUMENTHAL und VAGA im Geleit Vp-Boot FRITZ HOMANN um 08:40 Uhr aus Kristiansund nach Aalesund ausgelaufen. Geleitzug um 16:30 Uhr in Aalesund ein.
1943 Jan. 12.: FRITZ HOMANN mit Dampfer EMSSTRÖM um 17:00 Uhr aus Aalesund nach Molde ausgelaufen. Um 22:25 Uhr in Molde eingetroffen.
1943 Jan. 13.: FRITZ HOMANN mit Dampfer EMSSTRÖM um 07:00 Uhr aus Molde nach Kristiansund ausgelaufen. Geleitzug um 12:50 Uhr in Kristiansund eingelaufen.
1943 Jan. 15.: Zur Geleitübernahme um 09:00 Uhr aus Kristiansund nach Aalesund ausgelaufen. Um 16:04 Uhr in Aalesund eingetroffen.
1943 Jan. 17.: Dampfer SEBAS, ALSTER und ISLAND im Geleit FRITZ HOMANN um 06:00 Uhr aus Aalesund nach Kristiansund ausgelaufen. Geleitzug 13:45 Uhr in Kristiansund eingelaufen.
1943 Jan. 19.: Dampfer LEVANTE, DESSAU, HEINRICH SCHMIDT, CHARLOTTE CORDES, MENDOZA gesichert durch FRITZ HOMANN und V 5703/WARTHEGAU um 08:30 Uhr aus Kristiansund nach Aalesund ausgelaufen. Um 16:35 Uhr Geleitzug in Aalesund eingetroffen.
1943 Jan. 20.: TYRIFJORD und BIRGER im Geleit FRITZ HOMANN um 07:55 Uhr aus Aalesund nach Kristiansund ausgelaufen. Geleitzug um 15:40 Uhr in Kristiansund 1943 eingetroffen.
1943 Jan. 21.: Dampfer HAUKEFJELL im Geleit FRITZ HOMANN um 08:30 Uhr aus Kristiansund nach Aalesund ausgelaufen. Geleitzug um 16:20 Uhr in Aalesund eingetroffen.
1943 Jan. 23.: Vp-Boot FRITZ HOMANN zur Durchführung einer Lotaufgabe um 08:00 Uhr aus Aalesund in Storfjord ausgelaufen.
1943 Jan. 25.: Nach Durchführung der Vermeßungsaufgabe um 11:40 Uhr in Aalesund eingetroffen.
1943 Jan. 29.: Vp-Boot FRITZ HOMANN zur Durchführung einer Lotaufgabe um 07:30 Uhr aus Aalesund in Storfjord ausgelaufen.
1943 Jan. 30.: Dampfer OSTFRIESLAND im Geleit FRITZ HOMANN um 07:30 Uhr von Aalesund nach Kristiansund ausgelaufen. Um 11:30 Uhr in Kristiansund eingelaufen.
1943 Jan. 31.: Zur Geleitübernahme um 08:15 Uhr aus Kristiansund nach Aalesund ausgelaufen. Um 18:15 Uhr in Aalesund eingeroffen.
1943 März 23.: Kennung geändert in V 5717/FRITZ HOMANN - 57. Vorpostenflottille Bergen.
1943 Mai 25.: Vorpostenboot FRITZ HOMANN im Bereich Sandnessjøen eingetroffen und Seekommandant Sandnessjøen unterstellt. Um 16:00 Uhr ab Rørvik Lazarettschiff ALEXANDER VON HUMBOLDT und norw. Dampfer JUPITER im Geleit V 5717/FRITZ HOMANN nach Norden.
1943 Juni 07.: Vp-Boot V 5717 um 15:00 Uhr ab Bodø im Südgeleit mit Lazarettschiff ALEXANDER VON HUMBOLDT und Tanker TIGER.
1943 Juni 11.: Um 13:05 Uhr Vp-Boot V 5717 ab Mosjøen mit Dampfer HUGO STINNES im Nordgeleit. Um 23:30 Uhr ab Bodø mit Dampfern OSTERMOOR und INGE JOHANNE im Südgeleit.
1943 Juni 18.: Um 10:48 Uhr ab Rørvik mit Tanker MARIANE im Nordgeleit.
1943 Juli 07.: Um 18:00 Uhr ab Bodø mit Tanker TAJFUN im Südgeleit.
1943 Juli 11.: Um 17:00 Uhr ab Rørvik mit Dampfern OTTO A. MÜLLER nach Bodø und Tanker FEIESTEIN bis Sandnessjøen.
1943 Juli 18.: Um 17:40 Uhr ab Bodø mit Dampfer BLEXEN im Südgeleit.
1943 Juli 21.: Um 05:45 Uhr ab Rørvik mit Tanker SYLT im Nordgeleit.
1943 Juli 26.: Um 07:10 Uhr ab Rørvik mit Dampfer OLDENBURG im Nordgeleit.
1943 Juli 28.: Um 18:05 Uhr ab Bodø mit Katapultschiff WESTFALEN im Südgeleit.
1943 Aug. 02.: Um 08:10 Uhr ab Rørvik mit Tanker INGE ESSBERGER im Nordgeleit.
1943 Aug 05.: Um 02:20 Uhr ab Bodø mit Dampfer SKRAMSTAD im Südgeleit.
1943 Aug. 08.: Um 12:00 Uhr ab Rørvik mit Tanker INGA JOHANNE und UTSIRE im Nordgeleit.
1943 Aug. 29.: Um 17:55 Uhr ab Rørvik mit Tanker FEIESTEIN im Nordgeleit.
1944 Jan. 04.: V 5717/Fritz Homann mit V 5714/TIROL vor Kristiansund-Nord von Bord Torpedolaufbahn beobachtet. Es ist aber kein dazu passender U-Boot-Angriff gemeldet.
1945 Jan. 13.: V 5717/FRITZ HOMANN auf Befehl MOK-Norwegen als Tonnenleger hergerichtet und Abgabe an Lotsenkommando Oslo.
1945 Mai 02.: Vorpostenboot V 5717/URANUS (FRITZ HOMANN)
1945 Mai 09.: Tonnenleger (FRITZ) HOMANN in Trondheim gemeldet.
1945 Sep. 03.: Rückgabe an Eigner und U Seebeck. Fischereikennzeichen (BX 324).
1948,Feb. 01.: Heimathafen Bremerhaven.
1949 Juni 00.: Neue Unterscheidungssignal DAEA.
1952: Grundmann & Gröschel Hochseefischerei, Bremerhaven.
1954: Partenreederei FD "Fritz Homann" (Korespondenzreederei: Grundmann & Gröschel, Bremerhaven).
1955 Jan. 13.: Verkauft (21.1.1955) an finnische Reederei Rymättylän Silli O/Y (mgrs. Toivo Saarni "Rymättylän"), Abo/Turku. Umbenannt in SAUKKO (OFVR). Heimathafen Abo. Fischereikennung (SUOMI 80). Ein (320 PS) Dieselmotor eingebaut. Neue Vermeßung: 399.36 BRT / 168 NRT.
1967: An Rymättylän Säilyke O/Y, Turku/ Abo.
1968 Okt. 16.: Heimathafen Naantali/Nadendal.
1969: Verkauft an Tauno Armas Saarni, Turku/Abo.
1973: Fischereikennung: SF 6.
1985: Sommer, Abbruch bei Nater Ltd., O/Y in Naantali/Nadendal.