1937 Bestellt durch Skibs- A/S Rose (Gustav B.Bull) Sandefjord, im Bau durch Anders Jahre übernommen.
1938 Juli 00.: Als Kühlschiff ROSE (LJWX) an A. Jahre Rederi A/S (Andreas Jahre), Sandefjord abgeliefert. Vermeßen mit: 3063 BRT / 1751 NRT / 2617 tdw. Antrieb: ein 9-zyl. 2-takt - Burmeister & Wain Maskin- & Skibsbyggerei A/S, Kopenhagen (4200 PS) Dieselmotor. Heimathafen Sandefjord.
1939 April 24.: Zusammen mit ALSTERUFER für 260.000 Pfund Sterling gekauft mit Unterstützung des Reichswirtschaftsministeriums (Schiffseinführungen zur Verstärkung der deutschen Handelsflotte).
1939 Juli 03.: Als ALSTERTOR (DKAW) für Rob. M. Sloman jr., Hamburg registriert.
1939 Juli 18.: Laut Reederei erst durch KM erfaßt.
1939 Aug. 09.: An Hamburg von Santos.
1940 April 18.: Erfaßt durch KMD-Hamburg (12:00 Uhr) für Unternehmen "Weserübung".
1940 April 19.: Schnelltransporter mit Munition von Hamburg nach Stavanger.
1940 April 28.: Dampfer ALSTERUFER und ALSTERTOR mit S 10 und S 12 in Stavanger eingetroffen, an Bord u.a. zwei 15 cm Geschütze für Küstenbattrie.
1940 April 29.: Am Abend beider ALSTER-Dampfer aus Stavanger ausgelaufen. Die Sicherung bis Feinstein soll durch 4 Schnellboote durchgeführt werden und mit dem Einbringen der am 30.04. früh bei Feinstein Eintreffenden Dampfern PALIME und PELIKAN verbunden werden.
1940 Mai 05.: Beide ALSTER-Dampfer mit 17,0 cm Geschützen für Küstenverteidigung aus Hamburg kommend in Stavanger eingetroffen.
Mai 06.: ALSTERUFER, ALSTERTOR, MENDOZA, TÜBINGEN und TIJUCA nach Löschen der Ladung (Heeresgut) in Ballast (TIJUCA mit 8320 Ballen Zellulose von it. Dampfer AMICIZIA) mit Flugsicherungsboot BERNHARDT TSCHIRSCHKY im Geleit MÖWE und KONDOR um 19:45 Uhr aus Stavanger nach Cuxhaven ausgelaufen.
1940 Juni 06.: HUASCARAN, ALSTERTOR, SAMLAND, 4 M-Boote und 3 R-Boote mit Begleitschiff ELBE um 22:30 Uhr in Trondheim eingelaufen.
1940 Juni 09.: In Trondheim GNEISENAU, SCHARNHORST, ADMIRAL HIPPER und begleitende Zerstörer ergänzen Munitionsbestände aus der ALSTERTOR.
1940 Juni 16.: Mit Gebirgsjägern von Trondheim nach Narvik ausgelaufen.
1940 Juni 18.: Mit Verwundeten von Narvik nach Trondheim. Keine Schäden beim brit. Luftangriff auf Trondheim.
1940 Aug. 18./19.: Trondheim - Tromsö. Von ende Juni bis September 3 Reisen mit Truppen und Verwundeten zw. Trondheim und Narvik.
1940 Sep.: Mit OT (Einsatz beim Straßenbau) nach Hammerfest. Auf der Rückreise Maschinenschaden. Anschließend Machinenreparatur in Trondheim.
1940 Sep. 03.: In Hemnesberget.
1940 Nov. 07.: ALSTERTOR im Geleit von M 1 ist auf dem Marsch nach Deutschland in Bergen eingetroffen. Da M 1 wichtige Instandsetzungsarbeiten in der Heimat vorzunehmen hat, erhält der Kommandant Befehl ALSTERTOR bis nach Kiel zu Geleiten. Das Geleit läuft um 24:00 Uhr aus Bergen aus.
1940 Nov. 08.: ALSTERTOR und M 1 sind in Kristiansand eingelaufen. Das Geleit setzt um 24:00 Uhr den Marsch nach Kiel fort.
1940 Nov. 10.: Geleitzug um 00:30 Uhr in Kiel eingetroffen.
1940 Nov./Dez.: Umbau zum Versorgungsfrachtschiff (V-Schiff) auf der Deutschen Werft in Hamburg.
1940 Dez. 02.: Mit ALSTERUFER für Sonderaufgabe vorgesehen.
1940 Dez. 00.: In Dienst für den Troßschiffverband.
1941 Jan. 06: Ab Wilhelmshaven nach Frankreich. (Nach anderen Quellen am 15.01. aus Hamburg ausgelaufen?).
1941 Jan. 28.: Ab Brest in den Mittelatlantik und Indischen Ozean zur Versorgung Troßschiff NORDMARK, Hilfskreuzer KOMET, PINGUIN, ORION, ATLANTIS mit Proviant, Munition und 2 Ersatzbordflugzeugen Ar-196 für SCHIFF 33 und SCHIFF 36.
1941 Feb. 17.: Nach Treffen mit Troßschiff NORDMARK im Südatlantik (Wartegebiet "Andalusien") übernimmt vom ihm 185,4 to. Treibstoff und 43 to. Wasser. Übergibt an Troßschiff FT-Gerät (0,4 to.).
1941 Feb. 18.: Mit PINGUIN und ADJUTANT zu den Kerguelen.
1941 März 08.: An Kerguelen. Abgabe an KOMET 625 - 15cm und 800 - 3,7cm Stück Munition.
1941 März 14.: Kerguelen: an PINGUIN Prisenkomandos, 1 Wasserflugzeug Ar-196, Torpedos, Kohle, Proviant. Frischproviant und Kartoffeln durch mangelhafte Lagerung weitgehend verdorben.
1941 April 10.-25.: Im Indischen Ozean gemeinsame Operationen mit ORION und Tanker OLE JACOB. An ORION 1 Wasserflugzeug Ar-196, Munition, Post und Ersatzteile übergeben. Vom OLE JACOB Treiböl übernommen.
1941 Mai 14.: Indischer Ozean: Treffpunkt "Veilchen" (14.00 S / 73.00 O), Treffen mit KORMORAN. ALSTERTOR erhält vom Hilfskreuzer 200 to. Öl (einer der wenigen Fälle wo Hilfskreuzer den Versorger beölen musste!). Antritt der Heimreise.
1941 Juni 14.: Treffen im Südatlantik mit BABITONGA (05.00 N / 35.00 W). Übernahme der Gefangenen der ATLANTIS.
1941 Juni 22.: Nachmittags sichtet ein brit. Aufklärungsflugzeug den Versorger ALSTERTOR auf dem Rückmarsch nach Frankreich. Das OBV (Ocean Boarding Vessel) MARSDALE und die wieder ausgelaufenen Force H-Zerstörer (8.ZFltl.) FAULKNOR, FEARLESS, FORESTER, FOXHOUND und FURY nehmen die Suche auf. Um 19:45 Uhr ALSTERTOR von brit. Catalina Flugboot (W.8410) erfolglos mit Bomben angegriffen. Auch zweite Angriff von einer Catalina (W.8415) um 22:45 Uhr bleibt erfolglos.
1941 Juni 23.: Als die britischen Schiffe in Sicht kommen, wird die ALSTERTOR um 16:35 Uhr, 200 sm SW vor Kap Finisterre von ihrer Besatzung selbst versenkt (Pos. 41.12 N /13.10 W). Zusammen mit der Mannschaft werden auch 79 brit. ehem. Gefangene des Hilfskreuzers ATLANTIS, Besatzungsangehörige der Frachter RABAUL und TRAFALGAR, die den brit. Dienststellen weitere Angaben über den Hilfskreuzer machen, gerettet. Auf dem Rückmarsch treffen die Zerstörer auf den Träger FURIOUS, der mit den Zerstörern LANCE und LEGION (erste Ablösung für die „abgefahrenen" F-Klasse-Zerstörer FEARLESS und FOXHOUND der Force H) nach Gibraltar verlegt. Sie erreichen am 25.6. Gibraltar.