Schiffschronik:21.01.1945 zwischen 14.00 Uhr und 16.00 Uhr Auslaufen aus Ijmuiden in das Einsatzgebiet vor Great Yarmouth.[18]
00.01.1945 Alarmtauchen vor der englischen Küste vor britischen Überwasserschiffen bis Grundberührung bei 65 Meter Wassertiefe und Wasserbombenverfolgung.[18]
00.01.1945 Abbruch des Einsatzes aufgrund einer Störung des Dieselmotors, nachdem dieser während des Alarmtauchens auf der Höhe Bilgebank abgesoffen war. Nach einigen Stunden Dieselmotor wieder einsatzbereit, Auftauchen und Kursänderung Richtung Tonne NF 10. Sichtung von drei MGB mit nördlichem Kurs im Quadrat AN 8752.[18]
23.01.1945 Rückkehr nach Ijmuiden.
03.02.1945 Auslaufen aus Ijmuiden mit dem Ziel, das Operationsgebiet Themse-Schelde-Geleitweg zu erreichen.
04./05.02.1945 Nachts im Einsatzgebiet stehend überraschender Luftangriff vermutlich nach Radar-Ortung und Suchen mit Rotlicht-Scheinwerfer, dem das Boot entkommen kann.[7]
05.02.1945 [7] oder 09.02.1945 [18] Rückkehr nach Beschädigung durch Luftangriff.[7]
16.02.1945 Reparatur durch die Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven.[47]
12.04.1945 23.30 Uhr [18] Auslaufen aus Ijmuiden in das Einsatzgebiet Themse-Schelde-Geleitweg vor Dungeness.
14.04.1945 Erreichen des Einsatzgebietes.[24]
16.04.1945 Gegen 14.00 Uhr Sichtung eines von der Besatzung als großer Dampfer angesprochenen Schiffes.[18]
16.04.1945 gegen 14.30 Uhr Angriff mit beiden Torpedos und Versenkung des auf 10000 Tonnen geschätzten Schiffes bei Dungeness. Nach [18] Tanker „Gold Shell“ (8208 BRT); Versenkung durch "U 5368" nicht bestätigt. Alternativ kommt Versenkung des Kabellegers "HMS Monarch" (1150 t) im Marine-Quadrat AN 7695 Betracht; Versenkung durch "U 5368" ebenfalls nicht bestätigt; nach britischen Einschätzung galt "HMS Monarch" zunächst als torpediert, später Änderung der Meldung wegen angeblicher Hinweise auf Minentreffer.[26]
Die Versenkung des Kabellegers Monarch wird in[52] bestätigt.
Ablauf des Angriffs nach Gefechtskurzbericht im KTB/Skl:
"16.04.1945 18.30 Uhr in AN 8749-57 Schuss auf Korvette und ca. 5000 BRT Frachter in Entfernung 800-1000 m. Treffer gehört, keine weiteren Beobachtungen."[24]
16.04.1945 Nach Angriff sofort einsetzende, sich über Stunden erstreckende Wasserbombenverfolgung durch mindestens zwei alliierte Fahrzeuge. Besatzung legt Boot bei 72 Meter Wassertiefe auf Grund. Boot wird während der Wasserbombenverfolgung so ausgetrimmt, dass es über dem Grund schwebend durch den Golfstrom noch Osten versetzt wurde.[18]
00.04.1945 Beginn des Rückmarschs nach Ijmuiden.
18.04.1945 Brennstoff in AN 8469 verbraucht.[24]
19.04. oder 20.04.1945 Aufbrauch der letzten Frischwasservorräte.[18]
21.04.1945 Boot gilt für den A.d.K. als vermisst.[24]
22.04.1945 (Erinnerung Bauditz) Aufbrauch des letzten Betriebsstoffs noch in weiter Entfernung von Ijmuiden. Boot trieb ohne Öl, elektrischer Energie, Sauerstoff, Süßwasser und Lebensmittel mit einem kleinen Segel am Sehrohr Richtung holländische Küste.[18]
23.04.1945 07.00 Uhr Strandung bei Katwijk aan Zee. Aufgabe des sinkenden Bootes. Widerruf der Vermisst-Meldung.[24]
24.04.1945 Rückkehr der Besatzung nach Ijmuiden mit einem Gewichtsverlust des Leitenden Ingenieurs von 9 Kilogramm.[7],[18],[19]
| Verlust am : | 23.04.1945 |
| Verlustuhrzeit : | 07:00 |
| Verlustort : | Katwijk aan Zee |
| Verlustursache : | Strandung |