- 16.01.1930: Bestellt von W. J. Penns, Hamburg bei der Werft Nobiskrug GmbH, Rendsburg als Neubau 393.[1]
- 05.06.1930: Stapellauf als Motorschoner ANNEMARIE.[1]
- 02.07.1930: Im Seeschiffsregister Hamburg für Kapitän Julius Penns, Burg auf Fehmarn, eingetragen.[1]
- 12.07.1930: Schiff von der Bauwerft abgeliefert und in Fahrt gesetzt.[1]
- 00.03.1935: Schiff nach Verlängerung bei der Bauwerft wieder in Fahrt gesetzt.[1]
- 03.09.1939: Erfassung des Schiffes durch den Admiral der Kriegsmarinedienststelle Hamburg zum Einsatz bei der Luftwaffe, Luftzeuggruppe See in Kiel, als Nachschubfahrzeug.[1]
- 25.10.1939: Von der Kriegsmarine (Luftwaffe) an die Reederei zurück gegeben.[1]
- 27.07.1940: Neu erfaßt als Transporter für das „Unternehmen Seelöwe“. Einsatz als H 2835 MK bei der 280. Flottille in Trouville.[1]
- 00.00.1940: Wieder an die Reederei zurück gegeben.[1]
- 04.06.1941: Erfaßt mit Kapitän und Besatzung von der KM als Gruppenführerboot (Transporter) beim Erprobungsverband Ostsee (taktische Nummer 156).[1]
- 20.06.1941: einsatzmäßige Zuteilung von 9 Küstenmotorseglern und Dampfer Maggi als Transportgruppe zum Verband (EVO). Gruppenführer Kapitän Penns (Kapitän der Annemarie). Die Fahrzeuge fahren mit Zivilbesatzung.[2]
- 00.00.1942: Zum Einsatz an den Führer der Minensuchboote Ost abgegeben.[1]
- 00.05.1945: Als „Minenfahrzeug“ in Kiel gemeldet.[1]
- 10.05.1945: papiermäßig an den Besitzer zurück gegeben.[1]
- 04.06.1948: Heimathafen nach Kiel verlegt.[1]
- 00.03.1953: Von der Bauwerft nochmals verlängert und neuer Motor eingebaut.[1]
- 00.00.1954: Johannes Thode, Hamburg wird Korrespondent – Reeder.[1]
- 04.09.1963: Verkauf an Wilfried Kruse (KR. weiter J. Thode).[1]
- 30.11.1977: Heimathafen nach Itzehoe verlegt.[1]
- 00.12.1977: Heimathafen nach Hamburg zurück verlegt.[1]
- 00.00.1987 : Ende der Bereederung durch Johannes Thode.[1]
- 00.08.1991: Ausser Dienst gestellt und zum Abbruch vorgesehen.[1]
- 00.00.1992: Ankauf durch die Makarenko Schiffahrts GmbH (K. Schaefer), Arnis. Umbau zum Chartersegler bei der Eberhardt-Werft in Anis geplant und dort jahrelang still gelegen.[1]
- 1995/1996: Aufbauten außer Masten abgebrochen.[1]
- 15.08.2008 Verlegungsfahrt von Saßnitz nach neuen Heimathafen Rendsburg.[1]
Einsätze während der Zugehörigkeit zum Erprobungsverband Ostsee (soweit im KTB namentlich erwähnt).[2]
* 12.06.1941 M.S. Adler, Annemarie, Olga, Immanuel, Marga und Kondor von Königsberg nach Pillau verlegt zur Verfügung Erprobungsverband.[3]
* 29.07.1941 12.00 Uhr Annemarie, Olga und Aar Memel ausgelaufen nach Gotenhafen
* 17.09.1941 12.00 Auslaufen aus Pernau (?) über Vaiste-Bucht nach Werder-Süd mit Dieseltreibstoff für Marinefährprähme.
* 19.09.1941 Annemarie geht von Werder-Hafen nach Werder-Süd und bleibt als schwimmende Treibölübernahmestelle zur Verfügung der Marinefährprähme.
* 23.09.1941 Auslaufen Kümo Fritz Vollmers und Zivilkümo Annemarie Werder-Süd nach Pernau zur Wasserergänzung.
* 25.09.1941 mit Hellwerden Auslaufen Kümo Bishorst, Renate (mit Brennstoff), Fritz Vollmers (mit Wasser), Motorboote Hecht und Este und Zivilkümo Annemarie Pernau nach Werder. 17.00 Uhr Einlaufen in Werder.
* 26.09.1941 08.00 Uhr Auslaufen Lt.z.S. Buck mit Kümo Bishorst, Hans georg, Zivilkümo Annemarie, Schlepper Bravo mit fahrunklaren Motorprähmen nach Pernau und Riga.
* 27.09.1041 Kümo Hans Georg, Zivilkümo Annemarie zur Brennstoff- usw. Ergänzung mit 2 Prähmen und 3 Motorbooten Riga eingelaufen.
* 01.10.1941 Auslaufen Kümo Fritz Vollmers (Wasserfahrzeug), Hans Georg, Nebelboot TX 4 und Zivilkümo Annemarie (Brennstoff) Pernau nach Werder. 18.00 Uhr Einlaufen Werder.
* 03.10.1941 11.00 Uhr Auslaufen SAT Robert Müller, im Geleit Zivilkümo Annemarie über Pernau nach Riga zur Abwicklung beim Kommando.
* 22.10.1941 Auslaufen Kümo Annemarie aus Pernau mit instand gesetztem Motorprahm A 289 PM nach Werder.
* 26.10.1941 Auslaufen Pernau Motorbootgruppe Cohen-Lade mit 10 Booten unter Geleit Kümo Annemarie nach Riga. Abends Einlaufen Riga.