LFZ-ID: 23
| Reihenfolge : | 0.1947 |
| Typ : | --- |
| Verband : | H.Gr.Süd |
| Festes Suchwort : | Sondereinsatz |
| Datum : | 19.01.1945 |
| Operationsgebiet : | Donau |
| Ereignis : | - 19.-22.01.1945 Bei Esztergom hat sich ein Eisstau gebildet, der am 16. Januar bereits eine Länge von 3 km erreicht hat. Nach 3-tägigen Bemühungen müssen die Pioniere [der H.Gr. Süd] einsehen, dass es unmöglich ist, die Eismassen mit Sprengladungen zu beseitigen, denn die durch die Sprengungen geschaffenen Lücken werden von den nachkommenden großen Eisplatten sofort wieder geschlossen. Außerdem reicht das Eis zum Teil bis auf den Grund des Stroms, was dazu führt, dass die losgesprengten Stücke nur langsam abfließen. Am 22.01. stellen die Heerespioniere ihre Sprengungen ein, und die Seekriegsleitung muss zur Kenntnis nehmen, dass das Unternehmen „Titania“ gescheitert ist.[1] |
| neue Quellen : | [1] HMA-Artikel Renato Schirer, Versorgung der Festung Budapest, Anm.41-51 |