Marinefährprahm F 211

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F 212  


Kennung : F 211
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : Amsterdamsche Droogdok Mij., Amsterdam
Indienstgestellt : 00.05.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 12.05.41 Bauauftrag
- 05.42 21. L-Fl
- 04.43 5. L-Fl
- 11.43 1. L-Fl
- 12.43 Umbau: Werkstattprahm
- 28.08.44 (+) Varna-Reede
- 20.05.1942 Bei der 4. Gruppe der 21. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 31.12.1942 Beginn des Zusammenbaues bei der Schiffswerft Linz AG., Linz [1]
- 20.02.1943 Ende des Zusammenbaues[1]
- 11.03.1943 Um 10.00 Uhr OEZ von Linz in Sulina ein.[3]
- 07.04.1943 In Linz werftfertig und mit Besatzung liegend der 5. Landungsflottille zugeteilt.[5]
- 22.04.1943 Ohne Benachrichtigung der Flottille nach Konstanza in Marsch gesetzt. Dort wurde Ausrüstung vervollständigt. Ohne Benachrichtigung der Flottille zum Einsatz geschickt.[5]
- 23.04.-07.05.1943 Von 5. Landungsflottille in Ausbildung bei der 1. Landungsflottille.[3]
- 04.05.1943 5. Landungsflottille erfährt zum ersten Mal, dass Fahrzeug in Sewastopol zur Ausbildung liegt.[5]
-11.05.1943 6 Boote der 5. Landungsflottille (darunter F 211) treffen in Kertsch ein und treten damit einsatzmäßig und bezüglich ihrer Betreuung unter die 3. Landungsflottille.[4]
- 01.07.1943 Bei der 3. Gruppe der 5. Landungsflottille gemeldet.[2]
- 09.-10.10.1943 Unternehmen " Wiking " zur Abführung der Landungsflotte aus der Strasse von Kertsch nach Sewastopol: F 211 in Trsp. Geschw. III (Freg.Kapt. Schröder, 3. R.-Fl.), Gruppe Haase.[2]
- 17.10.1943 Gem. FS ASM G 27777 Qu. vom 22.10.1943 wird F 211 im Zuge der Auflösung der 5. Landungsflottille der 2. Gruppe der 3. Landungsflottille zugeteilt und am gleichen Tag übernommen.[4]
- 20.10.1943 Mit der Auflösung der 5. Landungsflottille der 3. Landungsflottille zugewiesen.[5]
- 23.11.1943 Sewastopol: Werftbefund F 211 Längsspanten und Aufbaudeck gerissen, Bodenplatten müssen erneuert werden, Maschinenanlage muss erneuert werden. Zu hoher Arbeitsaufwand, Weiterleitung an Werft Varna vorgeschlagen.[4]
- 07.12.1943 Gem. ASM G 31080 Ing. vom 07.12.1943 Boot F 211 als Artillerie-MFP vorgesehen. Umbau soll in Linz erfolgen.[4]
- 14.12.1943 Gem. ASM G 31080 / Ing. zweite Ang. F 211 sofort nach Nikolajew überführen zum Umbau gem. OWST B. G 9982 vom 04.12.1943.[4]
- 21.12.1943 F 211 Nikolajew zum Umbau.[4]
- 01.01.1944 Gem. Flottillenübersicht in Werft Nikolajew, Umbau als Werkstatt-MFP.[4]
- 04.02.1944 Bei Neugliederung der 3. Landungsflottille der 2. Gruppe zugeordnet.[4]
- 06.02.1944 noch in Nikolajew im Umbau.[4]
- 16.03.1944 F 211 in Sulina in Umbau zum Werkstatt-MFP.[4]
- 29.03.1944 F 211 in Varna Umbau zum Werkstatt-MFP.[4]
- 16.05.1944 Bei taktischer Neugliederung der 3. Landungsflottille der 2. Gruppe zugeteilt.[4]
- 17.07.1944 Laut ASM G 12928 Qu./Ing. wird Werkstatt-MFP F 211 der 1. L-Flottille zugeteilt. Boot wird laut 3. L-Flottille G 1484/44 am gleichen Tag in Varna an 1. L-Flottille übergeben.[4]
- 26.08.1944 Lt. Meldung 1. Landungsflottille F 211 in Varna einsatzbereit.[2]

Kommandant
01.05.43 bis 15.05.43 Strm.Mt. Heinrich [3]


Verlust am: 28.08.1944
Verlustort: Varna-Reede
Verlustart: selbst versenkt
Gröner
[1] Werftmeldung
[2] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[3] KTB 1. Landungsflottille
[4] KTB 3. Landungsflottille
[5] KTB 5. Landungsflottille
[6] Erlebnisbericht Stefan Hollenthoner
Eingefügt am: 19.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 30.12.2012
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: -20.09.2007 Theodor Dorgeist Zusammenbau auf der Donau
- 18.04.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt
- 27.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] ergänzt für 01.07.1943
- 31.10.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [2] eingefügt für 20.05.1942
- 30.04.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [3] ergänzt
- 14.11.2009 S. Westermann - Kommandant [3] ergänzt
- 26.05.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 06.11.2010 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt
- 09.05.2011 M. Goretzki: Chronik gem. [5] für 04. und 06.02.1944 eingefügt
- 30.12.2012 M. Goretzki: Quelle [6] eingefügt