LFZ-ID: 23
| Reihenfolge : | 0.1954 |
| Typ : | --- |
| Name : | RUDNIK |
| Verband : | ? |
| Festes Suchwort : | Gefangenentransport |
| Datum : | 31.03.1945 |
| Operationsgebiet : | Donau |
| Ereignis : | - 30./31.03.1945 Mit Evakuierung des KZ-Lagers Engerau werden die Häftlinge per Schiffstransport von Deutsch-Altenburg in das KZ Mauthausen verbracht. Zu den Gefangenen des Lagers Engerau kommen noch ungarische Juden aus dem Lager Bruck/Leitha. -- Am Karsamstag um ½ 5 Uhr nachmittags erfolgt die Einschiffung der Juden auf ein Zugschiff (Motorschiff "Rudnick") mit drei Frachtkähnen. „Die Schiffsreise dauerte 7 Tage, wir blieben während dieser Zeit ohne Verpflegung, ohne Wasser. Auf unserem Schlepper starben täglich ungefähr 10 Leute. Ihre Leichen wurden ins Wasser geworfen. Bei der Ankunft in Mauthausen wurden die Körperschwachen, die mit ihrem Gepäck nicht mehr marschieren konnten, lebend ins Wasser geworfen und diejenigen, die nicht sofort untergingen, wurden durch Schüsse getötet.“[1] >>> Identität MS Rudnick ist bislang ungeklärt <<< |
| neue Quellen : | [1] Claudia Kuretsidis-Haider: „Das Volk sitzt zu Gericht“ Österreichische Justiz und NS-Verbrechen am Beispiel der Engerau-Prozesse 1945–1954 |