Marineartillerieleichter MAL 4 (AML 4)

  MAL 3
MAL 5  


Kennung : MAL 4
2. Kennung : AML 4
Schiffstyp : Marineartillerieleichter
Untertyp : I
Indienstgestellt : 15.05.1943


Marineartillerieleichter : Typ I
Verdrängung maximal (t) : 140
Länge (m) : 34,20
Breite (m) : 7,72
Tiefgang leer (m) : 0,60
Tiefgang beladen (m) : 0,87
Seitenhöhe (m) : 1,8 / 2,2
Antriebsanlage Anzahl : 2
Antriebsanlage Typ : 6-Zylinder 4-Takt-Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 260
Geschwindigkeit leer (kn) : 8,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,9
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 790 / 8,5
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 2/19 - 2/27
- 15.05.1943 3. Artillerieträgerflottille
- 00.10.1943 bei Kertsch beschädigt
- ab 13.11.1943 schwimmende Batterie bei Perwomajsk
- 24.12.1943 Perwomajsk gesunken / sowj. Artillerie
- gehoben, repariert Konstanza
- 29.08.1944 bei Varna selbst versenkt
- 15.05.1943 MAL 4 in Constanta werftfertig montiert.[3]
- 30.05.1943 MAL 4 macht auf dem Marsch nach Kertsch in Sewastopol Zwischenstation.[3]
- 04.06.1943 Geleit Sewastopol – Jalta wegen Seeschaden MAL 4 Sewastopol wieder ein.[4]
- 18.06.1943 09.55 Uhr Geleit mit MAL 4 von Sewastopol in Jalta ein.[4]
- 19.06.1943 07.30 und 07.37 Uhr Fliegerangriff auf Geleit Jalta – Feodosia mit u.a. MAL 4 [im Gefechtsbericht als LAT 4 gekennzeichnet].[4]
- Am 30.09.1943 bei 3. Artillerieträgerflottille vorhanden, Kommandant: Lt.z.S. Penner.[1]
- 03.10.1943 westl. Kossa Tussla auf Grund geraten, 04.10.1943 freigeschleppt.[1]
- 09./10.10.1943 Abzug der Landungsverbände nach Westen. MAL 2 und MAL 4 verlegen mit dem Transportgeschwader IV (Lt.z.S. Dittmer) nach Feodosia. MAL 4 muss abgeschleppt werden.[3]
- Ende 10.1943 MAL 2 und MAL 4 den ins westliche Schwarzmeer abgezogenen Resten der 5. Landungsflottille zugeteilt zu Sicherungsaufgaben zwischen Odessa und Dnjeprliman.[3]
- 20.10.1943 F 565, 567, 571 neu bei der 5. Landungsflottille gemeldet, aus Konstanza zuverlegt. Flottillenstab ist jetzt in Otschakow oder Cherson stationiert. Zu Sicherungsaufgaben im Dnjeprliman sind auch MAL 2 und MAL 4 einsatzmäßig unterstellt, wovon MAL 4 als schwimmende Batterie an der Insel Perwomajsk verankert liegt.[3]
- 25.10.1943 Geleit „Buche“ von Sewastopol nach Odessa, u.a. MAL 4 im Schlepp.[4]
- 13.11.1943 Nicht fahrbereiter MAL 4 ist als schwimmende Batterie an der Insel Perwomajsky am Südufer der Mündung des Dnjeprlimans verankert.[3]
- 24.12.1943 MAL 4 bei Perwomajsky im schwerem russischem Artilleriefeuer gesunken.[3]
- 25.12.1943 MAL 4 auf Perwomaskij durch feindl. Artillerie 6 Volltreffer, stark beschädigt. Eine 8,8 cm und eine 2 cm ausgefallen. MAL nicht mehr abschleppbar. Bergung der Munition.[2]
- 30.12.1943 von dem von Perwomaiskij nach Otschakow abgeschleppten MAL 4 sind Geschütze abgebaut und zwecks Überführung nach Odessa auf Leichter verladen. MAL wird provisorisch abgedichtet, um nach Odessa überführt werden zu können.[2]
- Anfang 1944 MAL 4 geborgen und pontonweise über Odessa nach Constanta abgeschleppt.[3]
- 05.01.1944 40 to. Kran aus Nikolajew ist für MAL 4 in Odessa eingeschleppt.[5]
- Feb./Mrz. 1944 Neuaufstellung der 3. AT-Flottille. Von der 5. L-Flottille werden MAL 2 und MAL 4 der "alten" Flottille wieder zugeführt.[3]
- 25./26.08.1944 Nach Ausbruch des offenen Kampfes mit Rumänien Verlegung bei stürmischer See von Constanta nach Varna.[3]
- 26.08.1944 MAL 4 gegen 19.00 Uhr vor Varna selbstversenkt.[3]

Verlust am: 29.08.1944
Verlustort: bei Varna
Verlustart: gesunken
Verlustursache: selbst versenkt
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 3. Artillerieträgerflottille
[2] KTB des Admiral Schwarzes Meer
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] KTB der 1. Landungsflottille
[5] KTB der Seekriegsleitung, Teil A
Eingefügt am: 24.02.2008
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 26.05.2015
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 02.03.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 03.06.2008 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 29.09.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 04.01.2009 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] ergänzt
- 11.05.2009 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt
- 24.05.2011 M. Goretzki: AML-Kennung gem. Gröner eingefügt
- 26.05.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [5] eingefügt