Marinefährprahm F 247 (AF 81)

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Kennung : F 247
2. Kennung : AF 81
Zivil- und Nachkriegsnamen : BD-304; DK-304
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : B
Bauauftrag : 12.05.1941
Bauwerft : Unie, Groningen
Indienstgestellt : 11.05.1942


Marinefährprahm : Typ B
Verdrängung maximal (t) : 270
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,19 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 12.05.1941 Bauauftrag
- 11.05.1942 1. Landungs-Lehr-Division
- 09.08.1943 beschädigt bei Pillau / Kollision
- Winter 1943/44 Umbau in AF 81
- 00.02.1944 5. Artillerieträgerflottille
- 25.04.1946 an USSR
- 20.12.1946 BD-304
- 19.02.1949 DK-304
- 11.04.1952 gestrichen und abgebrochen
- 11.05.1942 Indienststellung bei 1. Landungs-Lehr-Division [G]
- 09.08.1943 beschädigt bei Pillau / Kollision [G]
- Winter 1943/44 Umbau in Artillerieträger bei Neptunwerft Rostock [3]
- 20.02.1944 AF 80, AF 81 und AF 82 zur 5. Artillerieträgerflottille bestimmt. - AF 80 in der Neptun-Werft in Rostock durch Bombentreffer vernichtet [4]
- 22.02.1944 Indienststellung für 5. Artillerieträgerflottille, Kommandant: Ob.Fähnr.z.S. d.R. Baumann, Karl [1]
- 15.08.1944 Einsatz bei der 5. Artillerieträgerflottille, Gruppe Lemvig, innerhalb der 8. Sicherungsdivision [2]
- 29.04.1945 Etwa zu dieser Zeit desertiert ein AFP aus einem von Swinemünde westwärts laufenden Geleit und versteckt sich für den Rest des Krieges hinter der kleinen Dänischen Insel Fejö vor der Nordküste von Lolland.[4][6]
- 09.05.1945 20.15 Uhr Funkspruch Chef 5. Artillerieträgerflottille an MOK Ost: "AF 81 ist entgegen empf. Befehl am 06.05. von Rødby nach Norden ausgelaufen. Vermutet wird Fahrt duch Limfjord bzw. Skagerrak nach Wyk auf Föhr, wo Wohnsitz des Kommandanten. Erbitte von dort Nachforschung wegen Festsetzung und standrechtliche Aburteilung des Kaptl.z.S. Herpich." [5]
- 10.05.1945 Laut Erfassungsnachweis befindet sich AF 81 in Flensburg. Nach einem Augenzeugenbericht kommt Kapitänleutnant Herpich zurück aufs Schiff. Am 1. Juni muss die Artilleriefähre übergeben werden und die Mannschaft das Schiff verlassen; sie wird interniert.[7]
- 25.04.1946 Ablieferung an Seekriegsflotte der USSR [G]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Geh.NTB Nr. 09/1944
[2] KTB 8. Sicherungsdivision
[3] Schreiben des Sonderausschuß Schiffbau vom 21.12.1943
[4] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[5] Württembergische Landesbibliothek - MA.Ordner.390b (Funkspruchsammlung der 3. Torpedobootflottille)
Eingefügt am: 19.09.2007
Eingefügt von: Rene Stenzel
Letzte Änderung: 11.02.2016
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 10.10.2007 R. Stenzel: Chronik (Geh.NTB Nr. 09/1944)
- 03.10.2008 Theodor Dorgeist: [2] in der Chronik eingefügt.
- 16.11.2008 R. Stenzel: Chronik [3] eingefügt
- 28.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [4] eingefügt
- 27.09.2009 T. Reich: Bild 1-4 eingefügt
- 25.10.2009 T. Reich: Dokument 1 eingefügt
- 08.03.2015 R. Stenzel: Chronik [5] eingefügt
- 06.04.2015 T. Reich: Bild 5 eingefügt