Marinefährprahm F 501 (AF 30)

  F 500
F 502  


Kennung : F 501
2. Kennung : AF 30
Zivil- und Nachkriegsnamen : BAD-17; M-163; SBR-6; SBR-2
Schiffstyp : Marinefährprahm
Untertyp : C
Bauauftrag : 15.08.1941
Bauwerft : Beucheldt, Glogau
Indienstgestellt : 00.02.1943


Marinefährprahm : Typ C
Verdrängung konstruktiv (t) : 155
Verdrängung maximal (t) : 220
Länge (m) : 47,04
Breite (m) : 6,53
Tiefgang leer (m) : 0,97
Tiefgang beladen (m) : 1,45
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 3
Antriebsanlage Typ : Deutz 6zyl. 4takt. Dieselmotor
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 390
Geschwindigkeit leer (kn) : 10,5
Treibstoffvorrat (t) : 4,1
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 640/10
Fahrbereich 2 (sm/kn) : 1340/7
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 0/17 bis 0/21
Laderaum Dimensionen : lichte Höhe 3,29 m
Ladefähigkeit : 85 t normal (2 Panzer IV / 1 Panzer VI/T-34(r) / 200 Mann)
105 t maximal (3 Panzer IV / 2 Panzer T-34(r) / 16 Pferde / 200 Mann)
- 15.08.1941 Bauauftrag
- 00.02.1943 Umbau in AF 30
- 00.11.1942 Umbauauftrag
- ab 00.06.1943 in Dienst bei Hafenschutzflottille in Norwegen
- 00.05.1944 24. Landungsflottille;
- 00.08.1944 7. Artillerieträgerflottille;
- 27.01.1945 bei Schwedenburg / Hela durch Strandung verlorengegangen
- 00.03.1945 gehoben, repariert
- 00.07.1945 GM/SA;
- 30.03.1945 Danzig sowjet. Beute
- 02.12.1946 BAD-17 [1]
- 24.03.1948 M-163 [1]
- 25.06.1948 SBR-6 [1]
- 11.05.1949 SBR-2 [1]
- 195? gestrichen und abgebrochen [1]
- 15.08.1941 Bauauftrag an Beuchelt, Grünberg vergeben, mit vorgesehener Fertigstellung im Oktober 1942.[4]
- Klappenverstärkung nach Bauart Typ C2a, Auftrag an
Beuchelt.[2]
- 00.11.1942 Umbau weiterer 40 MFPs in AF 11 – AF 50 angeordnet.[3]
- ab 02.1944 Mit zunehmender Helligkeit werden u.a. folgende AFPs aus Norwegen abgezogen und zur 24. Landungsflottille in die Ostsee versetzt: AF 5, AF 9, AF 18, AF 21, AF 22, AF 30, AF 31, AF 32, AF 34 und AF 35.[3]
- 26.06.1944 8./24. Landungsflottille (Oblt. z. S. Lindenberg) aus AF 5, AF 30, AF 31 und AF 49 wird in Kotka für Unternehmen „Steinhäger“ bereitgestellt (Operationsbefehl der 9. Sicherungsdivision/A1 BNr. 2501 gKdos).[3]
- 27.06.1944 Gruppe Lindenberg wird angeblich für ein Minenunternehmen der Flottille benötigt und steht daher nicht mehr für „Steinhäger“ zur Verfügung. Die 4 AFPs werden tatsächlich aber erst am 01.07. von Kotka aus eingesetzt.[3]
- 01.07.1944 AFPs der AT-Gruppe Lindenberg werden für eine Wiederholung des Untenehmens „Steinhäger“ vorgesehen, die dann nicht mehr zur Durchführung kommt.
Die 4 AFPs werden für Einsätze in den finnischen Schären der finnischen Armee unterstellt und greifen noch mehrfach in die Landkämpfe ein.[3]
- 04.07.1944 Abends ist nur noch 1 AFP der Gruppe Lindenberg einsatzbereit. Sie wird nach Pukkio zurückgezogen, von wo 2 beschädigte AFPs nach Kotka zur Reparatur gehen. 1 AFP kann in Pukkio mit Bordmitteln wieder einsatzbereit gemacht werden.[3]
- 05.07.1944 Die noch einsatzbereiten 2 AFPs laufen mit der Kampfgruppe Wikberg der finnischen Marine vormittags nach Ristiniemi aus und fallen bei den anschließenden Angriffen sowj. Flugzeuge und Schnellboote auch noch aus. Der Verband kehrt nach Pukkio zurück.[3]
- 00.08.1944 AFPs scheiden endgültig aus der 24. Landungsflottille aus, nachdem Aufstellung des Stabes 7. Artillerieträger-Flottille abgeschlossen.[3]
- 01.12.1944 Bei der Gruppe C (Oblt.z.S. Brüning) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[3]
- 01.03.1945 Bei der Gruppe C (Oblt.z.S. Brüning) der 7. Artillerieträgerflottille gemeldet.[3]
- 09.01.1946 Bei der ehemaligen Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven eingedockt. [5]
- 11.02.1946 Ausgedockt. [5]
- 25.02.1946 Ende der Instandsetzung. 5[]
Erich Gröner " Die deutschen Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] Schreiben Gutehoffnungshütte an Fachgruppe Stahlbau vom 25.04.1944
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Terminliste Mar.Rüst./K I vom 15.08.1942 (Archiv Dorgeist)
[5] Terminlisten der ehemaligen KMW Wilhelmshaven.
Eingefügt am: 20.09.2007
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 27.12.2014
Geändert von: Schreibfehler-Korrekturen
Änderung: - 16.05.2008 R. Stenzel: Chronik [1] eingefügt
- 13.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] eingefügt
- 21.12.2008 M. Goretzki: Schiffschronik gem. [3] ergänzt
- 16.09.2009 C. Linse: Chronik [4] eingefügt
- 02.09.2013 Theodor Dorgeist: [5] In der Chronik eingefügt