Siebelfähre SF 313

  SF 312
SF 314  


Kennung : SF 313
Zivil- und Nachkriegsnamen : BD 314; DK 314
Schiffstyp : Siebelfähre
Indienstgestellt : 13.09.1944


- 00.12.1944 bei 24. Landungsflottille
- 1946 sowjet. Beute
- 20.12.1946 BD-314 [1]
- 19.2.1949 DK-314 [1]
- 05.10.1949 gestrichen und abgebrochen [1]
- 14.-17.11.1943 1.Kp./ Pi.Ldgs.Btl. 128 im Seemarsch nach Ak Metschet, am 15.11. sF 327 im Sturm gesunkten, sF 313 und sF 319 bei Bergung der Fährenbesatzung schwer beschädigt, aber weiter fahrbereit.[4]
- 13.09.1944 durch Bootsmann Georg Schiwek für die Hafenschutzflottille Wilhelmshaven in Dienst gestellt.[2]
- 08.-11.05.1945 8 Fähren, 16 Landungs- und 24 s.Sturmboote des Ldgs.Pi.Btl. 128 mit Verwundeten und vor allem mit kinderreichen Familienvätern an Bord von Windau nach Westen abgelaufen. Die Fähren 312, 313 und 314 mit Soldaten der le.Stubo-Kp. 903 und etwa 1.200 Offiziersanwärtern einer Waffenschule an Bord müssen am 09.05. Roennehm auf Gotland anlaufen, um Verwundete an die schwedischen Behörden zu übergeben. Die Fähren werden anschließend interniert, die eingeschifften Soldaten am 03.12.1945 entgegen den Bestimmungen des Völkerrechts an die Sowjetunion ausgeliefert.[4]
- 04.08.1945 in Wilhelmshaven.[3]
- 20.08.1945 in der Westwerft Wilhelmshaven.[3]
- 13.10.1945 Im Kanalhafen – nördlich der Westwerft in Wilhelmshaven - liegt u.a. die Siebelfähre mit der Kennung 313.[3]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] Ergänzungsliste Dr. Meyer
[2] Geheimer Nordseetagesbefehl vom 21.9.1944
[3] Von der Kaiserlichen Werft zum Marinearsenal: Wilhelmshaven als Zentrum d. Marinetechnik seit 1870
[4] Kugler: Chronik der Landungspioniere
Eingefügt am: 19.03.2008
Eingefügt von: Theodor Dorgeist
Letzte Änderung: 20.06.2015
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 19.03.2008 Theodor Dorgeist: Datensatz eingefügt
- 21.10.2013 T. Reich: Bild 1 eingefügt
- 23.12.2013 M. Goretzki: Datensatz gem. [3] ergänzt
- 10.05.2015 T. Reich: Bild 2 eingefügt
- 20.06.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [4] eingefügt