Siebelfähre T 36

  T 35
T 37  


Kennung : T 36
3. Kennung : T 36
Zivil- und Nachkriegsnamen : GOLDBUTT"
Schiffstyp : Pionierlandungsfähre
Untertyp : PILF 40 BMW
Sonderausstattung : Transportfähre
Indienstgestellt : 00.11.1942


Siebelfähre : Typ PILF 40 BMW
Verdrängung konstruktiv (t) : 130
Länge (m) : 24.25
Breite (m) : 14,20
Tiefgang leer (m) : 0,90
Tiefgang beladen (m) : 1,20
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 2x 1
Antriebsanlage Typ : 2 BMW-Flugzeug-Motoren mit 2 Wasserschrauben 0,80m Durchmesser
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 420 e
Geschwindigkeit leer (kn) : 7
Geschwindigkeit beladen (kn) : 5,9
Treibstoffvorrat (t) : 2,5
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 116sm / 6kn
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : keine Angaben (etwa 10 Mann)
Ladefähigkeit : 40-60 t oder 120 Mann
Panzerung : keine
Ausrüstung : variabel, unterschiedlich
Technische Bemerkungen : In Anlehnung an Luftwaffenfähre Typ 40 : Zwei Brückenschiffe mit je 7 Pontons des schweren Schiffbaugerätes (s.F.). Daher auch als schwere Fähre bezeichnet. Das Deck ist ein Stahlgittergerüst mit einem Belag aus 6cm dicken Holzbohlen.
Einstöckiges Zentral-Deckshaus mit vorgesetztem Steuerhaus (Serie I). Aufgrund des Baukastenprinzips entstanden an der Front viele Modifikationen.
Nichtteilbares BMW-Endschiff (5,50m lang). Wegen des außerordentlich hohen Verbrauchs an Flugbenzin (Kerosin B-4) kam es an der Front häufig zu Nachschubproblemen.
Typ 40 mit Zentraldeckshaus (Otto Heinemeyer)
Typ 40 mit achteraus versetztem Deckshaus und aufgesetzter Flak
Goldbutt
- 00.11.1942 5./Bau-Btl. 85;
- 28.01.1943 in Sfax durch Fliegerbombe versenkt
- Mitte 10.1942 Siebelfähren 35 - 38 nach Montage in Bari in MFP-Geleit von Brindisi über Kanal von Korinth, Piräus, Kreta nach Afrika überführt (37 am 24.09.1942, restliche drei Fähren am 03.11.1942 in Tobruk an). SF 36 in GOLDBUTT umbenannt.[6]
- 03.11.1942 Siebelfähre T 36 und andere von Brindisi in Tobruk ein.[3]
- 04.11.1942 SF 35, 36, 38 um 04:00 Uhr aus Tobruk in Brindisi ein.[4]
- 11.11.1942 In Tobruk befindet sich u.a. die Heeres-Siebelfähre 36. 16:00 Siebelfähre 36 im Schlepp Tobruk nach Derna aus.[3]
- 11.-14.11.1942 sF GOLDBUTT u.a. im Schlepp von MFPs von Tobruk nach Ras el Aali.[6]
- 16.11.1942 Fähre 36 und andere Ras el Aali ein.[5]
- 20.11.1942 sF GOLDBUTT im MFP-Schlepp von Ras el Aali aus, am 23.11. erfolglos durch brit. Uboot angegriffen, am 24.11. in Tripolis ein.[6][7]
- 24.11.1942 11.00 Uhr F 545, F 546, F 541, F 360 mit den Fähren „Wal“ und Nr. 36 und 2 Landungsbooten Tripolis eingelaufen.[7]
- 01.-10.01.1943 sF GOLDBUTT, SEEAAL und WAL mit Zwischenhalten in Zuara (02.-06.01.) und Gabes (08.-09.01.) nach Sfax.[6]
- 10.01.1943 3 SS-Fähren und 3 L-Boote aus Tripolis in Sfax ein. Davon bleiben die Fähren Goldbutt und Seeaal und L-Boot 67 in Sfax.[1]
- 28.01.1943 PiLF 36 GOLDBUTT, 5./Bau-Btl. 85, in Sfax durch Fliegerbomben versenkt.[2]

Verlust am: 28.01.1943
Verlustort: Sfax
Verlustart: Fliegerbombentreffer [G]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB Seetransportstelle Sfax
[2] Verlustliste Achse - Archiv Th. Dorgeist
[3] KTB Seetransportstelle Tobruk
[4] KTB Seetransportstelle Brindisi
[5] KTB Seetransportstelle Ras el Aali
[6] Kugler: Chronik der Landungspioniere
Eingefügt am: 09.04.2008
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 02.07.2026
Geändert von: TW
Änderung: - 30.07.2012 M. Goretzki: Name aus Zivilname in Kennung gem. Gröner übertragen
- 05.10.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [1] eingefügt
- 15.12.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [2]-[5] eingefügt
- 06.08.2014 M. Goretzki: Chronik gem. [2] ergänzt
- 21.06.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [6] eingefügt
- 17.04.2026 T. Weis: statt SF nun PiLF