Siebelfähre SF 264

  SF 263
SF 265  


Kennung : SF 264
Schiffstyp : Siebelfähre
Indienstgestellt : 00.00.1943
Bewaffnung : Im Gefechtsbericht vom 31.05.1944 genannt:
-1x 2cm Vierling,
-?x 7,5cm[1]


- 00.00.1943 10. Landungsflottille
- 11.12.1943 gestrandet bei Ploce
- 29.09.1944 in der Ägäis durch Zerstörer versenkt
- 16.10.1943 SF 264 soll Triest abgehen zur Überführung in die Ägäis.[2]
- 09.12.1943 SF 264 zur Reparatur in Pola.[7]
- 11.12.1943 SF 264 beim ersten Einsatz nach Wiederherstellung bei Ploce gestrandet.[7] >>> kurzzeitig gestrandet <<<
- 16.12.1943 Für eine geplante Landung auf Korcula wird die Bereitstellung von mindestens zwei Siebelfähren und weiteren Kleinfahrzeugen im Absprunghafen an der Nordostküste von Peljesac als notwendig erachtet, aber an diesem Tag ist nur SF 264 einsatzbereit.[10]
- 01.01.1944 von der 15. Landungsflottille in die 10. Landungsflottille übernommen.[1] - Gruppe 2
- 07.01.1944 Von Mljet nach Makarska mit Artillerie.[1]
- 16.01.1944 SF 264, 267, 271, 272 Nachschubverkehr vor der Küste Dalmatiens.[1]
- 25.01.1944 In Ploce durch Fliegerbeschuss beschädigt. - Zur Reparatur nach Dubrovnik befohlen.[1]
- 08.02.1944 Schäden im Einsatzraum nicht zu beheben. Daher Verlegung nach Triest in die Werft.[1]
- 23.02.1944 Wegen Fliegergefahr verholen SF 264, J-55 und J-102 von Togir nach Drvenik.[1]
- 25.02.1944 Bei der 10. Landungsflottille gemeldet.[3]
- 22.03.1944 In Triest: SF 264, J-01 und J-08.[7]
- 12.04.1944 Bei der 10. Landungsflottille gemeldet.[4]
- 20.05.1944 In Fiume eingelaufen [6]
- 30.05.1944 10.50 Uhr: Die aus Rasanca nach Fiume laufenden SF 264 und SF 286 werden im Planina-Kanal, Höhe Novi, von 6 feindl. Flugzeugen (4 Tomahawk, 2 Mosquito) angegriffen. SF 264 erhält drei Bombentreffer und brennt aus. Beim Abschleppversuch sinkt sie. Von Besatzung 3 Mann verwundet (einer davon später seinen Verwundungen erlegen), von den mitfahrenden Soldaten werden 6 getötet und 4-5 werden vermisst.[1] - Gefechtsbericht (Anlage 3)
- 30.05.1944 SF 264 südlich Fiume durch Flugzeuge versenkt.[8]
- 30.05.1944 Nachträglich (02.06.1944) wird gemeldet, daß am 30. gegen Mittag eine Siebelfähre südlich Fiume durch Jabo-Angriff versenkt wurde, hierbei wurden 2 Angreifer abgeschossen.[9]
- 01.06.1944 Bei der 10. Landungsflottille gemeldet.[5] >>> SF 264 bereits am 30.05.1944 durch Flugzeuge versenkt.[1] <<<
- 29.09.1944 SF 264 (?), SF 269, SF 291, SF 292 und SF 294 im Hafen Tinos auf Skarpantos durch brit. Zerstörer und Flugzeuge versenkt.[7] >>> Falschmeldung: SF 264 wurde am 30.05.1944 südlich Fiume durch Flugzeuge versenkt.[1]

Verlust am: 30.05.1944
Verlustuhrzeit: 1050
Verlustort: Planina-Kanal[1]
Verlustart: versenkt
Verlustursache: Bombentreffer, Brand[1]
Gegnertyp: Flugzeuge
Gegnername: 4 Tomahawk, 2 Mosquito[1]
Mannschaftsschicksal: Besatzung: 1 Mann getötet, 2 verwundet; mitfahrende Soldaten: 6 getötet, 4-5 vermisst[1]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB der 10. Landungsflottille
[2] Akte Milit. Angelegenheiten des MVO zum PzAOK 2
[3] Kriegsgliederung der 10. Landungsflottille vom 25.02.1944
[4] Kriegsgliederung der 10. Landungsflottille vom 12.04.1944
[5] Kriegsgliederung der 10. Landungsflottille vom 01.06.1944
[6] Lagemeldung MVO Pz.AOK 2
[7] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[8] Archiv Theodor Dorgeist: Verlustliste Achse
[9] KTB der Seekriegsleitung, Teil A
Eingefügt am: 21.04.2008
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 30.08.2015
Geändert von: Martin Goretzki
Änderung: - 12.10.2008 R. Stenzel Chronik [1] eingefügt
- 14.03.2009 R. Stenzel Chronik [2] eingefügt
- 28.05.2011 M. Goretzki: Chronik gem. [3] eingefügt
- 26.09.2011 Theodor Dorgeist: Position [6] eingefügt
- 15.02.2013 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [7] eingefügt
- 30.08.2015 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [1], [8] und [9] geändert