Siebelfähre T 37

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Kennung : T 37
3. Kennung : T 37
Zivil- und Nachkriegsnamen : FORELLE"
Schiffstyp : Pionierlandungsfähre
Untertyp : PILF 40 BMW
Sonderausstattung : Transportfähre
Indienstgestellt : 00.09.1942


Siebelfähre : Typ PILF 40 BMW
Verdrängung konstruktiv (t) : 130
Länge (m) : 24.25
Breite (m) : 14,20
Tiefgang leer (m) : 0,90
Tiefgang beladen (m) : 1,20
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 2x 1
Antriebsanlage Typ : 2 BMW-Flugzeug-Motoren mit 2 Wasserschrauben 0,80m Durchmesser
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 420 e
Geschwindigkeit leer (kn) : 7
Geschwindigkeit beladen (kn) : 5,9
Treibstoffvorrat (t) : 2,5
Fahrbereich 1 (sm/kn) : 116sm / 6kn
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : keine Angaben (etwa 10 Mann)
Ladefähigkeit : 40-60 t oder 120 Mann
Panzerung : keine
Ausrüstung : variabel, unterschiedlich
Technische Bemerkungen : In Anlehnung an Luftwaffenfähre Typ 40 : Zwei Brückenschiffe mit je 7 Pontons des schweren Schiffbaugerätes (s.F.). Daher auch als schwere Fähre bezeichnet. Das Deck ist ein Stahlgittergerüst mit einem Belag aus 6cm dicken Holzbohlen.
Einstöckiges Zentral-Deckshaus mit vorgesetztem Steuerhaus (Serie I). Aufgrund des Baukastenprinzips entstanden an der Front viele Modifikationen.
Nichtteilbares BMW-Endschiff (5,50m lang). Wegen des außerordentlich hohen Verbrauchs an Flugbenzin (Kerosin B-4) kam es an der Front häufig zu Nachschubproblemen.
Typ 40 mit Zentraldeckshaus (Otto Heinemeyer)
Typ 40 mit achteraus versetztem Deckshaus und aufgesetzter Flak
Forelle
- 00.09.1942 5./Bau-Btl. 85;
- 12.11.1942 in Ain el Gazala durch Bordwaffen versenkt
- 00.09.1942 Im Dienst beim 5./Bau-Btl. 85 [G]
- Mitte 10.1942 Siebelfähren 35 - 38 nach Montage in Bari in MFP-Geleit von Brindisi über Kanal von Korinth, Piräus, Kreta nach Afrika überführt (37 am 24.09.1942, restliche drei Fähren am 03.11.1942 in Tobruk an). SF 37 in FORELLE umbenannt.[2]
- 01.11.1942 SF 37 in FORELLE umbenannt.[2]
- 11.11.1942 Im Hafen Tobruk befindet sich u.a. die die Heeres-Siebelfähre Forelle.[1]
- 12.11.1942 sF FORELLE und HECHT setzen bis zuletzt in Tobruk Verwundete auf zwei Lazarettschiffe über und laufen dann ebenfalls nach Westen ab.[2]
- 12.11.1942 sF FORELLE wird auf Höhe Ain el Gezala durch Tiefflieger in Brand geschossen und sinkt (2 Tote, 1 Verwundeter). Überlebende durch sF HECHT geborgen.[2][3]

Verlust am: 12.11.1942
Verlustort: Ain el Gazala
Verlustart: Fliegerbeschuss
Mannschaftsschicksal: 2 Tote, Rest der Besatzung rettet sich an Land[1]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB Seetransportstelle Tobruk
[2] Kugler: Chronik der Landungspioniere
[3] https://forum-marinearchiv.de/smf/index.php?topic=33710.msg467871#msg467871
Eingefügt am: 10.04.2008
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 02.07.2026
Geändert von: TW
Änderung: - 30.07.2012 M. Goretzki: Name aus Zivilname in Kennung übertragen.
- 05.10.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [1] eingefügt.
- 21.06.2015 M. Goretzki: Chronik gem. [2] eingefügt.
- 17.04.2026 T. Weis: statt SF nun PiLF ; Quelle [3] eingefügt.