Siebelfähre T 38

  T 37
T 51  


Kennung : T 38
3. Kennung : T 38
Zivil- und Nachkriegsnamen : DELPHIN"
Schiffstyp : Pionierlandungsfähre
Untertyp : PILF 40 Ford
Sonderausstattung : Transportfähre
Indienstgestellt : 00.11.1942


Siebelfähre : Typ PILF 40 Ford
Verdrängung konstruktiv (t) : 130
Länge (m) : 21,75
Breite (m) : 14,20
Tiefgang leer (m) : 0,90
Tiefgang beladen (m) : 1,20
Seitenhöhe (m) : 2,30
Antriebsanlage Anzahl : 2x 2
Antriebsanlage Typ : 4 Ford V8 Benzin-Motoren (78 e) ; 4 Wasserschrauben 0,60m Durchmesser
Maschinenleistung Gesamt (ps) : 312 e
Geschwindigkeit leer (kn) : 7,5
Treibstoffvorrat (t) : keine Angaben
Offiziere/Unteroffiziere, Mannschaften : 10 Mann
Ladefähigkeit : Tragfähigkeit 50-60 Tonnen oder 120 Mann.
Ladefähigkeit durch zentrale Deckshausanordnung eingeschränkt.
Panzerung : keine Panzerung
Technische Bemerkungen : 2 Brückenschiffe des schweren Schiffbaugerätes (s.S.). Der Ponton war ein Stahlgitterrost mit Holzbohlenbelag. Einstöckiges Zentraldeckshaus. 2 einteilige Ford-Endschiffe (3,00m lang).
Für Unternehmen "Seelöwe" wurden 27 Einheiten gebaut, von denen Anfang 1941 nach Abbau der Flugmotoren 12 Einheiten als Transport-Fähren beim schweren Fährenkommando Afrika (sp.: 5./Bau-Btl.85) und der Rest als Ausbildungsfähren des Pi. Lehr-Btl. Lindau und des Hochsee-Lehrkommandos Terneuzen eingesetzt wurden (z.B. PiLF 71).
Delphin
- 00.11.1942 5./Bau-Btl. 85;
- 00.00.1943 vor Nordafrika versenkt
- Mitte 10.1942 Siebelfähren 35 - 38 nach Montage in Bari in MFP-Geleit von Brindisi über Kanal von Korinth, Piräus, Kreta nach Afrika überführt (37 am 24.09.1942, restliche drei Fähren am 03.11.1942 in Tobruk an). SF 38 in DELPHIN umbenannt.[4]
- 03.11.1942 Siebelfähre T 38 und andere von Brindisi in Tobruk ein.[1]
- 04.11.1942 SF 35, 36, 38 um 04:00 Uhr aus Tobruk in Brindisi ein.[2]
- 06.11.1942 SF 38 geht bei einem Luftangriff auf Tobruk verloren.[3]
- 06.11.1942 Bei Luftangriff auf den Hafen Tobruk Fähre DELPHIN auf Mine oder Bombe mit Verzögerungszünder gesunken, 2 Mann gefallen 1 schwer und 4 leicht verwundet.[4]

Verlust am: 06.11.1942
Verlustort: Tobruk [3]
Verlustart: Minen- oder Bombentreffer [4]
Mannschaftsschicksal: 2 Mann gefallen, 1 schwer und 4 leicht verwundet[4]
Gröner " Die dt. Kriegsschiffe 1815 - 1945 " Bd. 7
[1] KTB Seetransportstelle Tobruk
[2] KTB Seetransportstelle Brindisi
[3] Kugler: Chronik der amphibischen Verbände
[4] Kugler: Chronik der Landungspioniere
Eingefügt am: 10.04.2008
Eingefügt von: Stefan Westermann
Letzte Änderung: 03.06.2026
Geändert von: TW
Änderung: - 30.07.2012 M. Goretzki: Name aus Zivilname in Kennung gem. Gröner übertragen
- 15.12.2012 M. Goretzki: Chronik gem. [1] und [2] eingefügt
- 14.02.2013 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [3] eingefügt
- 21.06.2015 M. Goretzki: Chronik & Verlustangaben gem. [4] eingefügt
- 17.04.2026 T. Weis: statt SF nun PiLF